Donukltaş, Römische Tempelruinen in Tarsus, Türkei
Donukltaş ist ein römischer Tempelkomplex in Tarsus mit massiven Steinmauern, die noch immer mehrere Meter hoch aufragen und den Grundriss des ursprünglichen Bauwerks erkennen lassen. Die rechteckige Anlage zeigt die charakteristische Bauweise römischer religiöser Strukturen mit ihren robusten Fundamenten und Wänden.
Das Bauwerk entstand im 2. Jahrhundert unter römischer Herrschaft, wobei archäologische Ausgrabungen zwischen 1982 und 1992 die genaue Datierung ermöglichten. Es war zunächst ein Heiligtum für eine lokale Gottheit und wurde später in die römische religiöse Struktur eingebunden.
Der Ort war Schauplatz religiöser Verehrung über mehrere Kulturen hinweg, wobei lokale Traditionen und römische Praktiken aufeinandertroffen. Besucher können heute noch nachvollziehen, wie verschiedene Glaubensrichtungen denselben heiligen Platz nutzten und prägten.
Das Gelände liegt innerhalb der Stadt Tarsus und ist relativ einfach zugänglich von der Hauptstraße aus erreichbar. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Untergrund uneben ist und die Mauern teilweise instabil wirken können.
Die Mauern enthalten römischen Mörtel, der ursprünglich eine Marmorverkleidung trug und die fortschrittlichen Bautechniken dieser Epoche zeigt. Diese Konstruktionsmethode ermöglichte es den Römern, ihre Bauwerke langlebig und optisch eindrucksvoll zu gestalten.
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