Wylkowe, Grenzstadt in der südlichen Bessarabien, Ukraine.
Vylkove liegt an der Mündung der Donau in das Schwarze Meer und erstreckt sich über etwa 72 kleine Inseln, die durch ein dichtes Kanalnetz verbunden sind. Der Ort besteht aus niedrigen Wohnhäusern, die unmittelbar am Wasser stehen und von grünen Gärten und Weinfeldern umgeben sind.
Der Ort wurde 1746 von russischen Altgläubigen, den Lipowanen, gegründet, die sich während der Herrschaft des Osmanischen Reiches hier niederließen. Die Gemeinschaft bewahrte ihre Traditionen durch Jahrhunderte hindurch, während sich die politischen Grenzen mehrmals veränderten.
Der Ort ist von Fischerfamilien geprägt, die seit Generationen traditionelle Methoden anwenden und Reben auf den Inseln anbauen. Diese Praktiken prägen das Alltagsleben und die Identität der Gemeinde bis heute.
Der Ort ist ohne Straßen konzipiert und Boote dienen als Hauptverkehrsmittel für alle Bewegungen zwischen den Inseln. Besucher sollten sich auf langsames Fortbewegungstempo einstellen und die feuchte Umgebung sowie mögliche Wassermengen bei der Kleidungswahl berücksichtigen.
Jedes Haus im Ort ruht auf künstlich aufgeschüttetem Land, das von Bewohnern aus übereinander gestapelten Schichten von Erde und Schilfstängeln erbaut wurde. Diese Bauweise zeigt die Einfallsreichtum und Ausdauer der ersten Siedler bei der Umgestaltung ihres schwierigen Lebensraums.
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