Gräberfeld Mariupol, grafveld in Oekraïne
Die Geschichte von Mariupol bezeichnet die historische Entwicklung einer Hafenstadt im Südosten der Ukraine, die im 18. Jahrhundert gegründet wurde und sich im Laufe der Zeit zu einem bedeutenden Industriestandort entwickelte. Die Stadt liegt am Asowschen Meer und vereint in ihrem Stadtbild Schichten aus verschiedenen Epochen, von der Kolonialzeit bis zur Sowjetära.
Im Jahr 1778 gründeten griechische Flüchtlinge, die auf der Suche nach einem neuen Heimatort waren, die Stadt als Handelshafen am Asowschen Meer. Im 19. Jahrhundert verwandelte der Bau von Stahlwerken und Fabriken die Siedlung in ein wichtiges Industriezentrum der Region.
Der Name Mariupol geht auf die griechische Gemeinschaft zurück, die die Stadt gegründet hat, und dieser Ursprung ist noch heute in Straßennamen und lokalen Traditionen spürbar. Einige Stadtviertel tragen noch immer Spuren der griechischen Siedlungskultur, die sich in der Architektur und in lokalen Bräuchen zeigt.
Verschiedene Stadtteile zeigen unterschiedliche Phasen der Stadtentwicklung, von älteren Wohngebieten bis hin zu Industriezonen aus späteren Epochen. Wer die Stadt erkundet, sollte sich Zeit nehmen, um die Übergänge zwischen diesen verschiedenen Schichten im Stadtbild wahrzunehmen.
Während der Sowjetzeit wurde Mariupol in Zhdanov umbenannt, nach einem kommunistischen Parteiführer, und trug diesen Namen mehrere Jahrzehnte lang. Erst nach dem Ende der Sowjetunion bekam die Stadt ihren ursprünglichen Namen zurück.
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