Anguilla, Britisches Territorium in der Karibischen See.
Anguilla ist ein britisches Überseegebiet in der Karibik, das aus einer Hauptinsel und mehreren kleineren Eilanden besteht, die zusammen über zwei Dutzend Strände bilden. Das Gelände bleibt weitgehend flach, während sich Korallenriffe entlang der Küsten erstrecken und geschützte Buchten mit ruhigem Wasser schaffen, die sich ideal zum Schwimmen und Schnorcheln eignen.
Europäische Siedler kamen im 17. Jahrhundert auf die Insel, die in den folgenden Jahrzehnten mehrfach zwischen französischer und britischer Herrschaft wechselte. Im Jahr 1980 löste sich das Gebiet nach einer Phase politischer Spannungen von Saint Kitts und Nevis und erhielt den Status eines eigenständigen britischen Überseegebiets mit eigener Verwaltung.
Der Name leitet sich vom lateinischen Wort für Aal ab und bezieht sich auf die langgestreckte Form der Hauptinsel, die man vom Wasser aus deutlich erkennen kann. Überall im Gebiet wird Englisch gesprochen, während Reggae- und Soca-Klänge aus Bars und Strandhütten dringen, wo Besucher auf Einheimische treffen, die sich zu entspannten Rhythmen versammeln.
Reisende erreichen das Gebiet mit einem kurzen Flug oder einer Fähre von Sint Maarten aus, wobei die Überfahrt etwa zwanzig Minuten dauert. Die besten Bedingungen findet man zwischen Dezember und Mai, wenn die Regenzeit vorüber ist und die Hurrikan-Saison noch nicht begonnen hat oder bereits zu Ende gegangen ist.
Im Hafen von Sandy Ground wurden gezielt mehrere alte Schiffe versenkt, um künstliche Riffe zu schaffen, die heute als Tauchplätze dienen. Diese Unterwasserstrukturen ziehen tropische Fische und manchmal auch Meeresschildkröten an, die zwischen den versunkenen Wracks schwimmen und von Tauchern beobachtet werden können.
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