North East England, Verwaltungsregion im Nordosten Englands.
North East England ist eine Verwaltungsregion im nordöstlichen Teil Englands, die Northumberland, County Durham und Tyne and Wear umfasst. Die Landschaft wird durch eine lange Küstenlinie, bewaldete Täler und Moorgebiete im Landesinneren geprägt, wobei sich historische Ortschaften zwischen ländlichen Gegenden und städtischen Ballungsräumen abwechseln.
Die Region war im Mittelalter häufiges Schlachtfeld zwischen England und Schottland, was zur Errichtung zahlreicher Burgen und befestigter Siedlungen führte. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich das Gebiet zu einem Zentrum der Schwerindustrie mit ausgedehnten Werften entlang der Flüsse Tyne und Wear.
Der Name Durham leitet sich vom altenglischen Wort für Hügel ab und bezieht sich auf die Lage der Kathedrale über dem Fluss Wear. Lokale Traditionen wie das Kohlebergbau-Erbe prägen bis heute viele Gemeinden, wo alte Zechen in Museen und Kulturzentren umgewandelt wurden.
Busse und Regionalzüge verbinden die größeren Städte miteinander, während Wanderwege und Radstrecken durch die ländlichen Gebiete führen. Die Küstenorte sind über kleinere Straßen erreichbar, die oft durch hügeliges Gelände verlaufen und bei Nebel eine vorsichtige Fahrweise erfordern.
Die Region beherbergt den Kielder Forest, den größten künstlich angelegten Wald Englands, der als Holzressource in den 1920er Jahren gepflanzt wurde. Heute dient das Gebiet als offizielles Lichtschutzgebiet, in dem Sternbilder und die Milchstraße ohne städtische Störung beobachtet werden können.
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