Cairngorms, Gebirgskette in den östlichen Highlands, Schottland.
Die Cairngorms bilden ein Gebirgsmassiv aus Granit mit weiten Hochebenen, die zwischen 1000 und 1200 Metern liegen. Steile Felswände wechseln sich mit ausgedehnten arktisch-alpinen Landschaften ab, die an dieser Stelle südlicher als fast überall sonst in Europa vorkommen.
Die Berge entstanden durch Vulkanausbrüche vor über 400 Millionen Jahren, als flüssiges Magma erstarrte und später durch Erosion freigelegt wurde. Während der letzten Eiszeit formten Gletscher die heutige Landschaft mit ihren Tälern und Hochebenen.
Der Name Cairngorms leitet sich vom gälischen Wort für die charakteristischen Steine ab, die man auf den Gipfeln findet. Diese Berge gehören zu den wenigen Orten in Großbritannien, wo man echte Wildnis erleben kann.
Die beste Zeit für Wanderungen liegt zwischen Mai und September, wenn die Wege schneefrei und die Tage lang sind. Wetterwechsel können sehr schnell eintreten, daher sollte man warme und wasserdichte Kleidung mitnehmen, auch im Sommer.
Auf den Hochebenen wachsen seltene Pflanzen wie die Zwergbirke, die sonst nur in der Arktis vorkommt. Im Winter kann man manchmal das Nordlicht am Himmel sehen, vor allem in klaren Nächten ohne Mond.
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