Peoples Temple, Neue religiöse Bewegung in Indianapolis, Vereinigte Staaten.
Das Peoples Temple war eine neue religiöse Bewegung, die mehrere Standorte in Kalifornien unterhielt und Zentren in San Francisco, Los Angeles und anderen großen städtischen Gebieten etablierte. Diese Organisation betrieb auch eine landwirtschaftliche Siedlung namens Jonestown in Guyana, wo Mitglieder gemeinsam lebten und arbeiteten.
Die religiöse Organisation wurde 1955 von Jim Jones in Indiana gegründet und verlegte ihren Sitz in den 1960er Jahren nach Kalifornien. Später gründete sie eine abgelegene Siedlung in den Dschungeln Guyanas, um dort eine autarke Gemeinschaft aufzubauen.
Die Bewegung verband protestantische christliche Lehren mit sozialistischen Prinzipien und förderte die Rassenintegration während der Segregationsperiode in den Vereinigten Staaten. Ihre Gottesdienste fanden in urbanen Zentren statt, wo Mitglieder verschiedener ethnischer Hintergründe zusammenkamen und gemeinsame Rituale praktizierten.
Es gibt keine physischen Stätten oder Zentren mehr, die für Besucher zugänglich sind, da die Organisation 1978 aufgelöst wurde. Historische Dokumente und Archivmaterialien können in verschiedenen Museen und akademischen Sammlungen eingesehen werden, die sich mit amerikanischer Religionsgeschichte beschäftigen.
Die Organisation endete am 18. November 1978, als 918 Mitglieder in Jonestown, Guyana, starben, was den größten Verlust amerikanischer Zivilisten vor dem 11. September markierte. Dieses Ereignis führte zu grundlegenden Veränderungen in der rechtlichen Überwachung religiöser Gruppen und prägte das öffentliche Bewusstsein für Kulte nachhaltig.
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