Juilliard School, Konservatorium für darstellende Künste in Manhattan, Vereinigte Staaten.
Die Juilliard School ist ein Konservatorium für darstellende Künste im Lincoln Center in Manhattan, das rund 800 Studierende in Musik, Tanz und Schauspiel unterrichtet. Das Gebäude umfasst mehrere Übungsräume, Konzertsäle und Aufführungsbühnen, an denen die Studierenden den ganzen Tag über proben und an ihrer Technik feilen.
Das Institut wurde 1905 als Institute of Musical Art auf der Fifth Avenue gegründet und erhielt 1920 eine bedeutende Schenkung des Textilhändlers Augustus Juilliard. Später bezog die Schule ihr heutiges Gebäude am Lincoln Center und erweiterte ihr Angebot auf Tanz und Schauspiel neben der klassischen Musikausbildung.
Die Schule bietet täglich öffentliche Aufführungen in mehreren hauseigenen Sälen, bei denen die Studenten vor Publikum spielen, tanzen oder schauspielern. Wer einen Abend im Lincoln Center verbringt, kann junge Künstler bei der Arbeit erleben und beobachten, wie sie klassische Werke oder neue Stücke mit Energie und Hingabe interpretieren.
Die Aufnahmeprüfung ist äußerst anspruchsvoll und nimmt nur etwa sechs Prozent der Bewerber an, weshalb intensive Vorbereitung und hohes Können erforderlich sind. Wer eine der öffentlichen Vorstellungen besuchen möchte, sollte die Spielpläne vorab prüfen, da viele Abendveranstaltungen bereits Wochen zuvor ausgebucht sind.
Im Jahr 2006 erhielt die Schule eine Sammlung von Originalmanuskripten von Mozart, Bach, Beethoven und anderen Komponisten durch eine Schenkung von Bruce Kovner. Diese Dokumente werden in der hauseigenen Bibliothek aufbewahrt und ermöglichen den Studierenden den direkten Zugang zu historischen Partituren während ihrer Ausbildung.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.