Hell Gate, Gezeitenstraße im East River, New York, Vereinigte Staaten.
Hell Gate ist eine Gezeitenmeerenge im East River, die das nördliche Ende von Manhattan mit Long Island Sound verbindet. Die Strömung beschleunigt durch eine enge Passage zwischen Astoria und Randalls Island, wo Unterwasserfelsen und unregelmäßige Bodentiefen das Wasser in Wirbel verwandeln.
Adriaen Block dokumentierte die Meerenge 1614 während seiner Erkundung der Küste und gab ihr den niederländischen Namen. Im späten 19. Jahrhundert sprengten Arbeiter zahlreiche Unterwasserfelsen, um die Schifffahrt durch den Kanal sicherer zu machen.
Der Name Hellegat kommt aus dem Niederländischen und bedeutet helle Meerenge, was sich auf die wirbelnden Wasserbewegungen bezieht. Bootsfahrer und Anwohner sprechen noch heute von den gefährlichen Strömungen, die hier aufeinandertreffen.
Das Wasser läuft am schnellsten während des Gezeitenwechsels, wenn sich Richtung und Geschwindigkeit innerhalb kurzer Zeit ändern. Wer die Strömungen vom Ufer aus beobachten möchte, findet Aussichtspunkte entlang der Küste von Astoria und auf Randalls Island.
Flood Rock, ein großer Unterwasserfelsen mitten im Kanal, wurde 1885 weggesprengt, wobei über 130 Tonnen Sprengstoff zum Einsatz kamen. Die Detonation gilt als eine der größten technischen Leistungen ihrer Zeit und erschütterte die umliegenden Stadtteile für mehrere Sekunden.
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