Copp’s Hill Burying Ground, Kolonialfriedhof in North End, Boston, USA.
Copp's Hill Burying Ground ist ein Friedhof auf einem Hügel im North End von Boston, der sich entlang der Hull Street und Snowhill Road erstreckt. Die Gräber liegen an steilen und flachen Abschnitten, viele Grabsteine sind aus Schiefer oder Granit und zeigen verblasste Inschriften und geflügelte Totenköpfe.
Der Friedhof wurde 1659 als zweiter Begräbnisplatz der Stadt angelegt und diente während der Revolution britischen Truppen als Artilleriestellung. Kanonenkugeln flogen von dieser Anhöhe nach Charlestown während der Schlacht von Bunker Hill im Juni 1775.
Der Friedhof trägt seinen Namen nach William Copp, einem Schuster und frühen Siedler, dessen Familie hier Grundbesitz hatte. Besucher bemerken die geteilte Geschichte des Ortes, wo wohlhabende Kaufleute neben freien Schwarzen begraben liegen, die das Ende der Sklaverei in Massachusetts erlebten.
Der Haupteingang liegt an der Hull Street 45 und ist täglich von 9 bis 16 Uhr geöffnet, der Zugang ist kostenlos. Die Wege sind uneben und führen teils steil bergauf, daher empfiehlt sich festes Schuhwerk für den Besuch.
Kapitän Daniel Malcolms Grabstein trägt Einschusslöcher von britischen Soldaten, die während der Besatzung die Denkmäler als Schießziele nutzten. Sein Grab wurde absichtlich ausgewählt, da Malcolm zu Lebzeiten als Schmuggler und Rebell gegen die Krone bekannt war.
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