Paul Revere House, Kolonialhaus in North End, Boston, Vereinigte Staaten
Das Paul Revere House ist ein Wohnhaus aus dem 17. Jahrhundert im North End von Boston, das heute als Museum dient. Die Holzkonstruktion zeigt einen vorspringenden zweiten Stock, kleine Fenster mit Rautenscheiben und ein steiles Dach, wie es für die Bauweise um 1680 typisch war.
Das Haus wurde 1680 errichtet und diente ab 1770 als Wohnsitz eines Silberschmieds, der während der amerikanischen Revolution eine Rolle spielte. Er lebte hier mit seiner Familie bis etwa 1800, bevor das Gebäude später andere Nutzungen erfuhr und schließlich als Museum erhalten wurde.
Das Gebäude trägt den Namen des Silberschmieds, der hier mit seiner Familie lebte und dessen Handwerk durch ausgestellte Arbeiten sichtbar wird. Besucher sehen Möbel und Haushaltsgegenstände aus der Zeit, die zeigen, wie eine Familie im kolonialen Neuengland wohnte und arbeitete.
Führungen finden das ganze Jahr über statt, und Eintrittskarten können vor Ort erworben werden, mit Ermäßigungen für bestimmte Besuchergruppen. Das Gebäude liegt in einem älteren Stadtviertel mit engen Gassen, daher ist bequemes Schuhwerk hilfreich.
Etwa neun Zehntel der Baumaterialien stammen noch aus der ursprünglichen Bauzeit von 1680, darunter Holzbalken und Teile der Putzwände. Diese Erhaltung macht das Gebäude zu einem der authentischsten Beispiele für Wohnarchitektur aus dem 17. Jahrhundert in der Stadt.
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