Pierce-Hichborn House, Frühgeorgianisches Hausmuseum in North End, Boston, Massachusetts.
Das Pierce-Hichborn House ist ein dreistöckiges Backsteingebäude aus dem frühen 18. Jahrhundert mit symmetrisch angeordneten Sprossenfenstern und dekorativen Zierleisten. Im Inneren bewahrt es seinen ursprünglichen Grundriss mit schmalen Fluren, ursprünglichen Balken aus Eichenholz und Fichtenverkleidungen.
Das Haus wurde nach dem Großbrand von Boston um 1711 erbaut und diente zunächst dem Glaser Moses Pierce. Es kam später in den Besitz von Nathaniel Hichborn, einem Bootsbauer und Cousin von Paul Revere.
Das Haus zeigt, wie wohlhabende Handwerker in Boston lebten und ihre Räume nutzten. Die Anordnung der Zimmer und die sorgfältige Einrichtung erzählen von den alltäglichen Gewohnheiten einer Familie aus dieser Zeit.
Das Museum ist leicht zugänglich und für Rollstuhlfahrer geeignet, was den Besuch erleichtert. Es liegt neben dem Paul Revere House, sodass Besucher beide Orte in einer Reise erkunden können.
Das Haus besitzt einen bemerkenswert intakten Zustand mit zwei beheizten Räumen auf jeder Ebene, eine Seltenheit für diese Zeit. Diese Ausstattung zeigt den relativen Wohlstand und Komfort der Familie Pierce-Hichborn.
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