Bibi-Chanum-Moschee, Moschee aus dem 15. Jahrhundert in Samarkand, Usbekistan
Die Bibi-Khanym-Moschee ist ein religiöses Bauwerk in Samarkand, Usbekistan, mit drei Gebetshallen, die sich um einen großen Innenhof gruppieren. Hohe Eingangstore und Minarette rahmen den zentralen Raum ein, während blaue und türkisfarbene Fliesen die Oberflächen bedecken.
Timur gab das Projekt nach seiner Indienexpedition in Auftrag und wollte damit die größte Moschee der islamischen Welt schaffen. Erdbeben beschädigten das Bauwerk über die Jahrhunderte hinweg, bis sowjetische und usbekische Teams es ab den 1970er Jahren wiederaufbauten.
Der Name ehrt Timurs älteste Frau Saray Mulk Khanum und verbindet das Bauwerk mit der herrschenden Dynastie. Besucher sehen heute die wiederaufgebauten Kuppeln und Portale, die zeigen, wie diese Art von Moschee im mittelalterlichen Zentralasien aussah.
Die Anlage liegt in der Altstadt von Samarkand in der Nähe des Registan-Platzes und ist zu Fuß gut erreichbar. Die besten Lichtverhältnisse für den Besuch sind am späten Nachmittag, wenn die Sonne die Fliesen und das Mauerwerk beleuchtet.
Ein riesiger Marmorständer im Innenhof trägt einen Koran aus dem 7. Jahrhundert und zieht Pilger an, die ihn dreimal umrunden. Lokale Überlieferungen behaupten, dass die Frauen, die dies tun, ihren Kinderwunsch erfüllt bekommen.
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