Coche, Karibische Insel im Bundesstaat Nueva Esparta, Venezuela
Coche Island ist eine Insel in Nueva Esparta State vor der Küste Venezuelas mit weißen Sandstränden und klarem Wasser. Die Küstenlinie wird von flachen Buchten geprägt, während kleine Dörfer und Fischerhäfen das Innere prägen.
Spanische Erkunder entdeckten Perlenbänke in der Nähe der Insel im 16. Jahrhundert und gründeten eine Siedlung, die bald zu einem Zentrum der Perlenfischerei wurde. Die Region wurde dann zu einem wichtigen Handelsplatz für Perlen in der Karibik.
Der Name Coche stammt aus der Sprache der Ureinwohner und bedeutet Hirsch, was auf die Tiere hinweist, die hier vor der spanischen Ankunft lebten. Heute findet man in den Dörfern und an den Stränden noch Spuren dieser Geschichte in den Gesprächen und Geschichten der Einwohner.
Die Insel ist per Fähre von Margarita Island oder mit kleineren Flugzeugen über den lokalen Flughafen erreichbar. Besucher sollten im Voraus planen, da die Verbindungen je nach Jahreszeit variieren können.
Die Gewässer um die Insel beherbergen die Überreste des Schiffes San Pedro de Alcantara, das 1815 während Venezuelas Unabhängigkeitskämpfen versank. Diese versunkene Stätte erinnert an die turbulente Vergangenheit der Region während dieser entscheidenden Zeit.
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