El Callao, Verwaltungseinheit im Bundesstaat Bolívar, Venezuela
El Callao ist eine Gemeinde im südöstlichen Venezuela, die sich über ein großes Gebiet erstreckt und eine geringe Bevölkerungsdichte hat. Die Landschaft wird von Flüssen geprägt und dient heute hauptsächlich als Verwaltungs- und Wohngebiet.
Die Entdeckung von Goldvorkommen in der Nähe des Yuruari-Flusses im Jahr 1854 führte zur Gründung der Gemeinde als Bergbausiedlung. Einwanderer aus England und Brasilien kamen an, um in den Minen zu arbeiten und prägten die frühe Geschichte der Region.
Der Karneval von El Callao wird von der UNESCO anerkannt und zeigt karibische Musiktraditionen, die von Einwanderern aus Trinidad während der Bergbauzeit mitgebracht wurden. Diese Feste prägen bis heute das Gemeinschaftsleben und zeigen, wie sich verschiedene Kulturen in der Region vermischt haben.
Besuchende finden hier grundlegende Dienste der Gemeindeveraltung, die für tägliche Anliegen zur Verfügung stehen. Die beste Zeit zum Erkunden ist während der Trockenzeit, wenn die Flussüberquerungen sicherer sind.
Die Goldförderung in El Callao erreichte zwischen 1860 und 1883 ihre Blütezeit mit großen Mengen, die aus den lokalen Minen gewonnen wurden. Diese intensive Bergbauperiode prägte das Gebiet nachhaltig und lockte Menschen aus verschiedenen Ländern an.
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