Guanta, Siedlung in Venezuela
Guanta ist eine Hafenstadt an der nordöstlichen Küste des Bundesstaates Anzoátegui in Venezuela, direkt am Karibischen Meer gelegen. Der Hafen ist einer der wichtigsten Güterumschlagplätze der Region und prägt das tägliche Bild der Stadt mit Frachtschiffen und Hafenarbeitern.
Guanta wurde im späten 16. Jahrhundert gegründet und trägt den Namen des Kaziken Guantar, einem lokalen Anführer aus der Zeit vor der spanischen Kolonisierung. Im Jahr 1991 wurde die Siedlung zur eigenständigen Gemeinde erhoben, was dem Ort mehr Verwaltungsautonomie verlieh.
Das Leben in Guanta dreht sich um den Hafen und das Meer, was man an den kleinen Fischbooten und den Ständen mit frischem Fisch entlang der Uferpromenade erkennt. Am 31. Mai feiert die Gemeinde ihr Patronatsfest, bei dem sich die Bewohner auf den Straßen zu Musik und typischen Speisen treffen.
Guanta liegt in der Nähe von Puerto La Cruz und Barcelona, von wo aus man die Stadt gut erreichen kann. Das Klima ist ganzjährig warm, daher ist ein Besuch am frühen Morgen oder am späten Nachmittag am angenehmsten.
Guanta ist in Venezuela als die Stadt der Krabben bekannt, und eine blaue Krabbe gilt als offizielles Symbol der Gemeinde. Das Stadtwappen zeigt Wasserfälle, einen Kokospalme und den Hafen, drei Elemente, die zeigen, wie eng Natur und Seehandel hier miteinander verbunden sind.
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