Puerto Ordaz, Verwaltungsbezirk im Bundesstaat Bolívar, Venezuela
Puerto Ordaz bildet die westliche Hälfte von Ciudad Guayana und liegt dort, wo der Caroní in den Orinoco mündet. Das bebaute Gebiet erstreckt sich entlang der Südküste des Flusses mit Industrie-, Gewerbe- und Wohnvierteln, die durch weite Straßen voneinander getrennt sind.
Bergbau- und Stahlunternehmen gründeten die Stadt 1952, um Arbeiter für die Erzverhüttung und Stahlproduktion anzusiedeln. Die Planung folgte nordamerikanischen Vorbildern, da US-Konzerne am Aufbau beteiligt waren.
Der Name stammt von Diego de Ordaz, einem spanischen Eroberer, der den Orinoco im 16. Jahrhundert erkundete. Die Straßen folgen einem Rastermuster mit breiten Boulevards und Grünflächen zwischen den Wohngebieten, was heute noch das Stadtbild prägt.
Das Zentrum liegt in der Nähe der Brücke über den Caroní, die beide Teile von Ciudad Guayana verbindet. Busse und Taxis verkehren zwischen den Stadtteilen, und ein Flughafen befindet sich auf der Ostseite der Agglomeration.
Zwei Wasserfälle, Cachamay und Llovizna, liegen am Rand des Stadtgebiets, wo der Caroní durch Felsschluchten fließt. Diese Naturgebiete sind in kurzer Zeit vom Zentrum aus erreichbar und bilden einen Kontrast zu den Industrieanlagen ringsum.
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