Yapacana National Park, Nationalpark im Bundesstaat Amazonas, Venezuela
Der Yapacana Nationalpark ist ein Schutzgebiet im Amazonas-Bundesstaat mit einer Fläche von etwa 1.200 Quadratkilometern, das verschiedene Landschaften wie Savannen, tropische Regenwälder und tafelige Berge verbindet. Das Gelände ist bergig und waldreich, mit wenigen offenen Flächen und vielen Wasserläufen.
Das Schutzgebiet wurde 1978 gegründet, um die Natur und die dort lebenden Ureinwohner zu schützen. Seit den 1980er Jahren hat illegaler Goldabbau den Park unter Druck gesetzt und Umweltprobleme verursacht.
Die im Park lebenden Ureinwohner nutzen das Land nach ihren überlieferten Methoden und erhalten dabei Wissen über Pflanzen und Tiere, das über Generationen weitergegeben wird. Diese Praktiken sind eng mit dem täglichen Leben und den Jahreszeiten verbunden.
Besucher müssen mit lokalen Führern arbeiten, da der Park abgelegen ist und wenig Infrastruktur für unabhängige Reisen bietet. Eine sorgfältige Planung und Vorbereitung sind erforderlich, bevor man sich in dieses wilde Gebiet begibt.
Die Yapacana-Bergspitze ist eine markante Erhebung, die eigene Klimate schafft und seltene Pflanzen- und Vogelarten beherbergt, die nur dort zu finden sind. Diese geografische Besonderheit prägt das gesamte Ökosystem des Parks und macht ihn für Naturbeobachter besonders interessant.
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