Cao Bằng, Ort in Vietnam
Cao Bằng ist eine Provinzhauptstadt im Nordosten Vietnams, eingebettet zwischen Kalksteinbergen und dichten Wäldern nahe der Grenze zu China. Die Stadt liegt in einem Tal, das von Flüssen durchzogen wird, und bildet den Ausgangspunkt für die umliegenden Nationalparks, Wasserfälle und Höhlen der Region.
Die Region war lange ein Rückzugsgebiet für vietnamesische Revolutionäre, und in den umliegenden Wäldern fanden wichtige Phasen des Unabhängigkeitskampfes des Landes statt. Im Jahr 1979 wurde die Stadt während des chinesisch-vietnamesischen Krieges stark beschädigt und anschließend neu aufgebaut.
In der Stadt und den umliegenden Dörfern leben verschiedene Volksgruppen wie die Tày und die Nùng, die ihre eigenen Kleidungsstile, Handwerkstraditionen und Feste bewahren. Auf den Märkten sieht man handgewebte Stoffe, geflochtene Körbe und Trachten, die von Dorf zu Dorf unterschiedlich sind.
Die Monate Oktober bis März bieten trockenes und kühleres Wetter, was Wanderungen und Ausflüge in die Umgebung angenehmer macht. Von Hanoi aus ist die Stadt per Bus oder privatem Fahrzeug erreichbar, und vor Ort eignet sich ein Motorrad, um die Bergstraßen der Provinz zu erkunden.
Der Fluss neben der Grenzstadt Ban Gioc, wo der bekannteste Wasserfall der Provinz liegt, markiert gleichzeitig die Grenze zwischen Vietnam und China, sodass man von vietnamesischem Boden aus direkt auf chinesisches Territorium blickt. Auf dem Fluss selbst fahren Holzflöße, die Besucher zu einem Aussichtspunkt direkt unterhalb des Wasserfalls bringen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.