Bãi Cháy, Verwaltungsbezirk in Ha Long City, Vietnam
Bãi Cháy ist ein Stadtviertel im westlichen Teil von Ha Long City mit einem künstlich angelegten Strand von etwa 500 Metern Länge. Der Strand liegt an der Bucht Cửa Lục und bietet Blick auf das Wasser, während das Viertel mit einer Brücke mit dem östlichen Teil der Stadt verbunden ist.
Der Name stammt aus dem 13. Jahrhundert, als Truppen der Trần-Dynastie mongolische Schiffe in Brand setzten und der Wind das Feuer in nahe gelegene Wälder trug. Dieses Ereignis gab dem Ort seinen Namen und ist eng mit der Verteidigung gegen mongolische Invasionen verbunden.
Die Fischer in diesem Viertel befolgen überlieferte Methoden, um ihre Holzboote vor Meeresorganismen zu schützen. Diese handwerklichen Techniken sind Teil des täglichen Lebens und zeigen, wie Menschen hier seit Generationen mit dem Wasser umgehen.
Das Viertel ist über die 2006 fertiggestellte Brücke leicht vom östlichen Teil der Stadt aus erreichbar. Der Zugang ist unkompliziert, und der Ort ist besonders für diejenigen geeignet, die die Strandzone und das Leben am Wasser erkunden möchten.
Das Viertel war die Heimat von General Võ Nguyên Giáp, dessen Wohnhaus auf einem Hügel in der Nähe des ehemaligen Fähranliegers stand. Dieses Haus liegt neben dem Hải Quân Hotel und ist ein stiller Hinweis auf eine bedeutende Figur der vietnamesischen Geschichte.
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