Ministry of Public Security, Regierungssicherheitsbehörde in Hanoi, Vietnam
Das Ministerium für öffentliche Sicherheit hat seinen Hauptsitz in der Pham Van Dong Straße 47 und ist verantwortlich für die innere Sicherheit und die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung in ganz Vietnam. Der Komplex besteht aus mehreren Bürogebäuden mit Verwaltungstrakten, in denen Abteilungen für Grenzschutz, Ermittlungsarbeit und nationale Gefahrenabwehr untergebracht sind.
Drei regionale Sicherheitsabteilungen schlossen sich 1945 zusammen, um eine zentrale Behörde zu bilden, die dann 1953 unter der Regierung von Ho Chi Minh offiziell zum Ministerium erhoben wurde. In den folgenden Jahrzehnten baute die Institution ein landesweites Netzwerk auf und übernahm zusätzliche Aufgaben im Bereich Grenzüberwachung und Gefahrenabwehr.
Regelmäßig empfängt die Einrichtung Delegationen aus befreundeten Ländern, die an Sicherheitsfragen zusammenarbeiten, während im Innenhof Fahnen und Transparente zu nationalen Feiertagen angebracht werden. Das Gebäude bleibt für die Öffentlichkeit geschlossen, repräsentiert jedoch für viele Bürger die Autorität und das ordnende Prinzip des Staates in Fragen der inneren Sicherheit.
Der Zugang zum Gelände ist auf befugtes Personal beschränkt, da es sich um eine aktive Regierungseinrichtung mit Sicherheitsvorkehrungen handelt. Besucher sollten beachten, dass das Fotografieren der Außenfassade nicht gestattet ist und dass das Umfeld von uniformierten Wachen überwacht wird.
Im Jahr 1957 begann das Ministerium eine technische Zusammenarbeit mit der ostdeutschen Stasi, bei der Mitarbeiter zur Schulung in Überwachungstechniken nach Europa geschickt wurden. Diese Partnerschaft prägte mehrere Jahre lang die Arbeitsweise der vietnamesischen Sicherheitskräfte und führte zu einem Austausch von Methoden und Ausrüstung zwischen beiden Behörden.
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