Port of Aden, Seehafen in Aden, Jemen.
Der Hafen von Aden ist ein Seehafen im Süden des Jemen, an der Meerenge, die den Golf von Aden mit dem Roten Meer verbindet. Er verfügt über mehrere Terminals für Frachtcontainer und Tanker sowie über Einrichtungen für die Schiffsversorgung.
Die Briten richteten hier 1839 eine Kohlestation ein und bauten den Ort zu einem wichtigen Stützpunkt auf dem Seeweg nach Indien aus. Der Hafen wuchs danach schnell zu einem zentralen Umschlagpunkt auf der Route zwischen Europa und Asien, vor allem nach der Eröffnung des Suezkanals.
Der Hafen von Aden liegt an einer Meerenge, die den Indischen Ozean mit dem Roten Meer verbindet, weshalb Händler aus sehr unterschiedlichen Regionen hier seit Jahrhunderten aufeinandertreffen. Diese Lage hat dem Ort eine besondere Mischung aus ostafrikanischen, arabischen und südasiatischen Einflüssen gegeben, die man noch heute in der nahe gelegenen Altstadt bemerkt.
Der Hafen ist für die allgemeine Öffentlichkeit nicht zugänglich, da weite Teile des Betriebsgeländes aus Sicherheitsgründen gesperrt sind. Wer sich die Hafenanlagen von außen ansehen möchte, kann dies von den Hügeln rund um die Bucht aus tun, die einen guten Überblick bieten.
Die Bucht, in der der Hafen liegt, befindet sich innerhalb eines erloschenen Vulkankraters, was für natürliche Tiefen sorgt, die an vielen anderen Küstenabschnitten der Region fehlen. Diese geologische Besonderheit war der Hauptgrund, warum britische Seefahrer den Ort überhaupt als Stützpunkt ausgewählt haben.
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