Hell, Eisenbahndorf in der Gemeinde Stjørdal, Norwegen.
Hell ist ein Eisenbahnknotendorf in der Gemeinde Stjørdal in Norwegen, das sich entlang des Flusses Stjørdalselva erstreckt. Das Siedlungsgebiet umfasst Wohnhäuser, einen bedienten Bahnhof und kleinere Geschäfte auf einer Fläche von gut einem Quadratkilometer in rund 14 Metern Höhe.
Der Ortsname stammt vom altnordischen Wort hellir, das Höhle oder Felsvorsprung bedeutet, und beschreibt die Landschaft in dieser Gegend. Felsgravuren aus der Steinzeit wurden hier 1895 entdeckt und zeugen von früher menschlicher Besiedlung entlang des Flusses.
Der jährliche Blues in Hell findet seit 1992 jeden September statt und verwandelt den Bahnhof und die Umgebung in einen Ort für Konzerte und Zusammenkünfte von Musikliebhabern. Einheimische und Besucher feiern tagelang unter offenem Himmel, wobei sich die Bühnen zwischen Bahngleisen und Fluss erstrecken.
Der Bahnhof Hell ist besetzt und verbindet die Nordlandsbahn nach Bodø mit der Meråkerbanen zwischen Trondheim und Schweden. Die meisten Reisenden steigen hier um oder halten kurz für Fotos, bevor sie weiterfahren.
Das Bahnhofsschild zieht das ganze Jahr über Besucher an, die sich vor dem Ortsnamen fotografieren lassen. Im Winter bildet sich oft Raureif auf dem Boden, sodass die Kombination aus Kälte und Schriftzug für zusätzliche Wortspiele sorgt.
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