Oslofjord, Bucht im Südosten Norwegens
Der Oslofjord erstreckt sich etwa 150 Kilometer vom Süden bis zur Hauptstadt Oslo und beherbergt zahlreiche Inseln. Das Gewässer teilt sich in einen inneren und äußeren Bereich, wobei die Landschaften von grünen Waldhängen und felsigen Buchten geprägt sind.
Der Fiord spielte eine entscheidende Rolle während der deutschen Invasion 1940, als die Festung Oscarsborg bei Drøbak das Kriegsschiff Blücher versenkte. Diese Aktion ermöglichte der norwegischen Königsfamilie die Flucht ins sichere Ausland.
Der Oslofjord inspirierte den norwegischen Maler Edvard Munch zu zahlreichen Werken, die er von seinem Atelier in Åsgårdstrand aus schuf. Die Küstenlandschaften prägen bis heute das künstlerische Selbstverständnis der Region.
Fähren verbinden verschiedene Inseln innerhalb des Fjords, mit regelmäßigen Abfahrten von Oslo zu Zielen wie Hovedøya, Lindøya und Nakholmen. Die beste Zeit zum Erkunden ist während der wärmeren Monate, wenn die Fährdienste und Inselziele vollständig zugänglich sind.
Ein 7,6 Kilometer langer Unterwassertunnel verbindet seit 2000 Drøbak und Storsand unter den Fjordgewässern hindurch. Diese unterirdische Route ist eine seltene Verkehrslösung, die den Fahrzeugtransport direkt unter dem Wasser ermöglicht.
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