Pandacan, Verwaltungsbezirk in Manila, Philippinen.
Pandacan ist ein Verwaltungsviertel Manilas, das sich entlang des Pasig-Flusses erstreckt und Wohngebiete, lokale Märkte, Schulen und Gemeindezentren beherbergt. Das Gebiet zeigt einen Mix aus dichter urbaner Infrastruktur und alltäglichen Handelsaktivitäten.
Das Viertel entstand 1574, als Franziskaner-Missionare ihre erste Missionsstation gründeten und das Gebiet von Agrarland in einen Industriestandort umwandelten. Diese frühe Besiedlung prägte seinen Weg zu einem wichtigen wirtschaftlichen Zentrum.
Die Santo Niño de Pandacan Pfarrkirche ist ein zentraler Treffpunkt für Einwohner, die hier zusammenkommen und das jährliche Fest im Januar feiern. Das Gotteshaus prägt das religiöse und soziale Leben im Viertel bis heute.
Das Viertel ist über mehrere Buslinien und Jeepney-Dienste mit Zentralmanila verbunden und bietet direkten Zugang zu großen Durchgangsstraßen. Besucher sollten mit lokalen Verkehrsmitteln rechnen, die tagsüber häufig verkehren.
Das Viertel erhielt während der spanischen Zeit den Spitznamen Klein-Venedig wegen seines Kanalnetzes, das Wohngebiete mit dem Pasig-Fluss verband. Diese wassergeprägten Strukturen prägen die Topographie des Ortes noch heute.
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