Cape Melville lighthouse, Maritimer Leuchtturm auf Balabac Island, Philippinen
Der Leuchtturm von Cape Melville ist ein achteckiger Steinturm, der auf einem Hügel auf der Insel Balabac steht und etwa 20 Meter hoch ist. Das Bauwerk befindet sich auf etwa 90 Metern Höhe über dem Meeresspiegel und bietet eine strategische Position über die Meerenge.
Der Leuchtturm wurde 1892 von der spanischen Regierung errichtet, um Schiffe durch die gefährlichen Gewässer der Balabac-Meerenge zwischen den Philippinen und Malaysia zu leiten. Das Bauwerk ist ein Überbleibsel aus der Kolonialzeit und ein Zeugnis der spanischen Präsenz in der Region.
Der Leuchtturm ist ein Symbol der philippinischen Seefahrtstradition und wird heute von der Nationalen Historischen Kommission geschützt. Die lokale Bevölkerung betrachtet das Bauwerk als wichtigen Teil ihrer regionalen Identität.
Um den Leuchtturm zu erreichen, muss man von Puerto Princesa aus anreisen und eine Bootsfahrt über die Sulusee unternehmen, die etwa drei Stunden dauert. Besucher sollten sich auf eine abgelegene Insel und begrenzte Infrastruktur vor Ort einstellen.
Im Inneren des Turms befindet sich noch der ursprüngliche Uhrmechanismus aus der spanischen Erbauungszeit. Heute wird die maritime Navigation jedoch von einem modernen, mit Solarenergie betriebenen Aluminiumturm übernommen.
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