Bait Dschala, Stadt in Westjordanland
Beit Jala ist eine Stadt auf einem Hügel nahe Bethlehem mit engen, gewundenen Gassen und dicht beieinander stehenden Steinbauten, die vorwiegend aus der Osmanischen Zeit stammen. Die alte Altstadt gliedert sich in fünf Quartiere und beherbergt mehrere Kirchen, öffentliche Plätze wie den Souq-Marktplatz und alte Ruinen aus byzantinischer Zeit.
Die erste dauerhafte Besiedlung wird für die frühe christliche Zeit um das 3. oder 4. Jahrhundert nach Christus angenommen, als Mönche wie der Heilige Nikolaus hier ein Kloster gründeten. Die Stadt erlebte zahlreiche Herrschaftswechsel unter Byzantinern, Kreuzfahrern, Osmanen und später unter britischer Mandatsherrschaft, bis sie nach 1967 unter israelische Kontrolle kam.
Beit Jala wird von einer alten christlichen Gemeinde geprägt, die hier seit Jahrhunderten lebt und ihre Traditionen in Kirchen, Festen und täglichem Leben bewahrt. Die engen Gassen mit Steinbauten und die Kirchenglocken, die morgens läuten, prägen den Rhythmus des Ortes und zeigen die tiefe religiöse Verwurzelung der Bewohner.
Beit Jala liegt auf einer Höhe mit schmalen, gewundenen Straßen, auf denen Menschen zu Fuß oder mit kleinen Wagen unterwegs sind. Das Begehbaren der Altstadt erfordert Trittsicherheit, und Besucher sollten sich Zeit nehmen, um die ruhigen Gassen in Ruhe zu erkunden.
Der Platz war bekannt für die Herstellung von Olivenöl, mit mindestens drei Ölpressen in der Altstadt, von denen zwei im Quartier Haret Al Kanees standen. Heute erinnern die Ruinen dieser Anlagen an die landwirtschaftliche Vergangenheit der Stadt.
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