Bait Sahur, Stadt in Westjordanland
Beit Sahour ist eine Stadt in der Nähe von Bethlehem im Westjordanland und wird von Häusern mit alten Steinbauten und neueren Strukturen geprägt, die ein friedliches Bild schaffen. Die Straßen sind eng, durchzogen von kleinen Plätzen und Handwerkswerkstätten, wo Handwerker Holzschnitzereien und Perlmuttobjekte herstellen, die die Stadt bekannt machen.
Der Name Beit Sahour bedeutet 'Haus der Wachsamkeit' und wird mit der Geschichte der Hirten verbunden, denen einem Glauben nach die Geburt Jesu angekündigt wurde. In den späten 1980er Jahren führten die Einwohner einen friedlichen Steuerstreik als Protest gegen die Besatzung durch, was die Stadt international bekannt machte.
Beit Sahour wird von seinen Einwohnern als Ort der christlichen Tradition geprägt, wo mehrere Kirchen und Gebetsplätze das Stadtbild prägen. Die Bewohner feiern ihre Feste nach alten Bräuchen und bewahren ihre kulturellen Praktiken, besonders während Weihnachten und Ostern, wenn sich die ganze Stadt mit Prozessionen und gemeinsamen Feiern belebt.
Der Ort ist leicht zu Fuß zu erkunden, da die Innenstadt kompakt ist und enge Straßen das Wandern einfach machen. Es ist am besten, tagsüber zu besuchen, wenn Handwerkswerkstätten und Geschäfte offen sind, und die Einheimischen sind freundlich und helfen gerne, wenn man sich verirrt.
Die Stadt ist bekannt dafür, dass zwei verschiedene religiöse Orte den Platz beanspruchen, wo Hirten von der Geburt Jesu erfuhren: einer gehört der Griechisch-Orthodoxen Kirche und der andere der katholischen Franziskaner-Gemeinschaft. Beide Stätten werden von Pilgern besucht, die diese unterschiedlichen Darstellungen derselben heiligen Geschichte erkunden möchten.
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