Kleine Kriegsinsel, Flussinsel in Zemun, Serbien
Malo Ratno Ostrvo ist ein schmales Inselstück an der Mündung von Save und Donau in Zemun, das sich wie ein dünner Streifen zwischen den beiden Flüssen erstreckt. Die Insel ist dicht mit Pappeln bewachsen und wird heute streng geschützt.
Die Insel verlor nach 1948 erheblich an Größe, als große Sandmengen für den Bau und die Entwicklung des Novo Beograd Bezirks abgebaut wurden. Diese Veränderung zeigt, wie der Flussraum über Jahrzehnte hinweg umgestaltet wurde.
Der frühere Name Konjsko Ostrvo weist auf die Vergangenheit der Insel als Weideland hin, wo Kaufleute ihre Pferde während Handelsaktivitäten auf dem Fluss zum Grasen ließen. Heute ist die Insel ein ruhiger Ort, an dem man die Spuren dieser historischen Nutzung in der Landschaft beobachten kann.
Das Eiland ist nicht für Besucher zugänglich und kann am besten vom gegenüberliegenden Ufer oder bei einer Bootsfahrt beobachtet werden. Die beste Zeit für die Beobachtung ist von außen, wenn das Licht die Vegetation deutlich macht.
Die Gewässer um die Insel sind Brutplätze für verschiedene Fischarten im belgradischen Flussgebiet. Vogelbeobachter können seltene Wasservögel sehen, die hier Nahrung suchen und nisten.
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