Museum für zeitgenössische Kunst in Belgrad, Kunstmuseum in Neu-Belgrad, Serbien.
Das Museum für Zeitgenössische Kunst, Belgrad, ist ein Kunstmuseum in Novi Beograd, am Zusammenfluss von Save und Donau gelegen. Das Gebäude wurde im modernistischen Stil entworfen und zeichnet sich durch Glaskuppeln und geschwungene geometrische Formen aus, die es von den umliegenden Bauten deutlich abheben.
Die Institution wurde in den 1950er Jahren gegründet und bezog 1965 ihr heutiges Gebäude, das von den Architekten Ivan Antić und Ivanka Raspopović entworfen wurde. Der Umzug in diesen Neubau ermöglichte der Sammlung zu wachsen und der Öffentlichkeit in einem eigens dafür konzipierten Rahmen zugänglich gemacht zu werden.
Das Museum trägt den Spitznamen "MoCAB" und ist für viele Belgrader ein vertrauter Treffpunkt, besonders bei Ausstellungseröffnungen, die ein breites Publikum anziehen. Die Sammlung zeigt Werke aus dem gesamten ehemaligen Jugoslawien und macht das Haus zu einem der wenigen Orte, an denen man diese gemeinsame künstlerische Geschichte noch zusammen erleben kann.
Das Museum liegt am Ufer der Save und ist sowohl zu Fuß von der Altstadt als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Es empfiehlt sich, etwas mehr Zeit einzuplanen als erwartet, da das Gebäude selbst genauso viel Aufmerksamkeit verdient wie die ausgestellten Werke.
Das Museum besitzt eine große Forschungsbibliothek mit tausenden Büchern und Dokumenten zur Kunstgeschichte, die Besuchern und Wissenschaftlern offen steht. Obwohl es öffentlich gefördert wird, war das Gebäude nach einer langen Renovierungsphase erst 2017 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.
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