Hermitage Portico with Atlantes, Granit-Portikus am Neuen Hermitage, Sankt Petersburg, Russland
Der Portico mit Atlanten ist der Eingang zum Neuen Eremitage-Museum in Sankt Petersburg und besteht aus zehn monumentalen Granitfiguren auf Sockeln. Die Skulpturen stützen mit Köpfen und Händen einen Balkon und bilden eine durchgehende Reihe entlang der Fassade.
Der deutsche Architekt Leo von Klenze entwarf das Gebäude des Neuen Eremitage im Jahr 1843 und legte der Restaurierungskommission zwei Entwürfe für den Eingang vor. Die erste Schadensmeldung an den Atlantenskulpturen erfolgte im Jahr 1909 aufgrund von Fundamentsetzungen.
Die steinernen Gestalten wurden zum Wahrzeichen der Stadt und regten den Dichter Alexander Gorodnizki dazu an, ein Lied über die Figuren zu schreiben, die den Himmel tragen. Besucher stehen oft vor den Skulpturen und betrachten ihre monumentale Präsenz, die den Eingang zum Museum einrahmt.
Die Skulpturen stehen an der Millionnaja-Straße und sind von außen jederzeit sichtbar, ohne dass man das Museum betreten muss. Morgens und spätnachmittags bietet das Licht günstige Bedingungen für die Betrachtung der Details und der Schattenwürfe.
Im Dezember 1941 schlug während der Belagerung von Leningrad eine Artilleriegranate in den Portikus ein und beschädigte eine der Figuren schwer. Die Narbe dieser Zerstörung ist heute noch an der Skulptur sichtbar und zeugt von der Kriegsgeschichte der Stadt.
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