Irqah Hospital, hospital in Saudi Arabia
Das Irqah Hospital ist ein ehemaliges Krankenhaus im Stadtteil Irqah in Riad, Saudi-Arabien. Das Gebäude hat schlichtes, zweckorientiertes Mauerwerk, leere Fensteröffnungen und lange Flure, die heute in einem stark beschädigten Zustand sind.
Das Krankenhaus wurde 1987 als private Klinik mit staatlicher Unterstützung gegründet und erlebte seinen aktivsten Betrieb während des Golfkriegs 1990, als es Soldaten und evakuierte Familien aufnahm. Nach einer Wiedereröffnung 1993 blieb es bis zu seiner Schließung im Jahr 2001 in Betrieb.
Das Krankenhaus ist im Stadtteil Irqah unter seinem lokalen Namen bekannt und gilt als Teil der Geschichte des Viertels. Anwohner verbinden es mit Erinnerungen an Familienmitglieder, die dort behandelt wurden, und erzählen diese Geschichten bis heute weiter.
Das Gelände ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, und der Zutritt ist eingeschränkt. Da das Gebäude erhebliche Schäden aufweist, sollten Besucher keinen Versuch unternehmen, es zu betreten.
Nach der Schließung kursierten im Viertel Geschichten über paranormale Aktivitäten im Gebäude, was dazu führte, dass immer mehr Neugierige das Gelände aufsuchten. Ein Brand, der 2012 während einer solchen Erkundung ausbrach, zerstörte rund 60 Prozent der Struktur, woraufhin die Behörden das Gebäude für nicht mehr reparierbar erklärten.
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