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Seoul und Gyeonggi: zwischen alter Geschichte und zeitgenössischer Energie

Von Stephane Renard

SEOUL SKY

Von Festungen aus dem 18. Jahrhundert bis zu modernen Observatorien bietet diese Region eine Reise durch die verschiedenen Perioden, die Korea geprägt haben.

Seoul und die Region Gyeonggi erzählen mehrere Geschichten gleichzeitig. Sie gehen durch königliche Paläste, die vor über 600 Jahren gebaut wurden, und heben dann den Blick zu Glastürmen, die den Himmel berühren. Zwischen diesen beiden Welten entdecken Sie Viertel, in denen die Menschen wirklich leben: Gassen mit traditionellen Häusern, Märkte, die nach koreanischem Essen duften, versteckte Cafés und Parks entlang des Han-Flusses. Diese Region verbindet Vergangenheit und Gegenwart und zeigt, wie eine Stadt ihre Wurzeln bewahren und sich gleichzeitig verändern kann. Die Paläste wie Gyeongbokgung und Changdeokgung versetzen Sie in die Zeit der Joseon-Dynastie. Sie durchqueren geheime Gärten, Innenhöfe und Säle, in denen die Könige ihre Entscheidungen trafen. Die Dörfer mit traditionellen Häusern wie Bukchon Hanok oder Namsangol zeigen Ihnen, wie die Menschen früher wohnten und lebten. Daneben zeigen Orte wie der Gwanghwamun-Platz oder das Dongdaemun Design Plaza ein modernes und bewegtes Seoul. Die Region birgt auch ernstere Geschichten. Festungen aus dem 18. Jahrhundert wie die von Hwaseong in Suwon zeugen von Zeiten der Konflikte. Orte wie der Imjingak Pyeonghwa Nuri Park und das Observatorium von Dora, die in der Nähe der demilitarisierten Zone liegen, erinnern an die Teilung der Halbinsel. Abseits der Hauptstadt können Sie sich in einem japanisch angelegten Garten verlieren, ein altes Bergwerk erkunden, das zu einem spektakulären unterirdischen Ort wurde, oder einfach in einem Park sitzen und den Jahreszeiten zusehen. Diese Sammlung lädt dazu ein, zu entdecken, wie Seoul und Gyeonggi die Erinnerung an die Vergangenheit lebendig halten und gleichzeitig neue Erfahrungen schaffen.

In diesem Artikel

35 Orte zu entdecken — Verpassen Sie nicht den letzten!

Gyeongbokgung
Gyeongbokgung

Seoul, Südkorea

Der Gyeongbokgung-Palast wurde 1395 erbaut und war das Zentrum der königlichen Macht während der Joseon-Dynastie. Wenn man durch seine Tore tritt, betritt man eine Welt aus Innenhöfen, Pavillons und Gärten, in der die koreanischen Könige einst regierten. Die Wachablösung findet noch heute täglich statt und zeigt, wie das Leben hier früher ausgesehen hat.

Huwon Secret Garden
Huwon Secret Garden

Seoul, Südkorea

Der Changdeokgung-Palast wurde im frühen 15. Jahrhundert erbaut und war jahrhundertelang die bevorzugte Residenz der Könige der Joseon-Dynastie. Durch die Tore gelangt man in weitläufige Innenhöfe, Zeremonienräume und private Gemächer. Hinter dem Palast liegt der Huwon, ein Garten mit alten Bäumen, Teichen und Pavillons, der der Öffentlichkeit lange verschlossen war. Die UNESCO hat diesen Ort in ihre Welterbeliste aufgenommen.

Bukchon Hanok Village
Bukchon Hanok Village

Seoul, Südkorea

Das Bukchon Hanok Village liegt zwischen zwei königlichen Palästen im Herzen Seouls und bewahrt Hunderte von traditionellen koreanischen Häusern, die man Hanok nennt. Wenn man durch die engen Gassen läuft, sieht man geschwungene Ziegeldächer, Holztore und kleine Innenhöfe. Die Menschen wohnen hier tatsächlich, also ist es ein lebendiges Viertel und kein Museum. Vom oberen Teil des Viertels hat man einen schönen Blick auf die Stadt.

Jongmyo
Jongmyo

Seoul, Südkorea

Der Jongmyo-Schrein ist eine königliche Gedenkstätte aus der Joseon-Dynastie, die im Herzen Seouls erhalten geblieben ist. In diesen Hallen wurden die Geister der Könige und Königinnen verehrt, und noch heute finden hier regelmäßige Zeremonien statt, die einer alten konfuzianischen Tradition folgen. Die langen, schlichten Holzgebäude strahlen eine Stille aus, die sich von der geschäftigen Stadt drumherum deutlich abhebt. Der Schrein steht auf der UNESCO-Welterbeliste, sowohl wegen seiner Architektur als auch wegen der Ritualmusik, die dort noch gespielt wird.

Deoksugung Palace
Deoksugung Palace

Seoul, Südkorea

Der Deoksugung-Palast liegt mitten in Seoul und zeigt als einziger königlicher Palast der Stadt sowohl traditionelle koreanische als auch westliche Architektur nebeneinander. Als Sie durch die alten Tore eintreten, sehen Sie auf der einen Seite hölzerne Pavillons mit geschwungenen Dächern und auf der anderen Seite Steinhallen, die an europäische Gebäude des frühen 20. Jahrhunderts erinnern. Das Gelände wirkt wie ein ruhiger Ort inmitten des städtischen Lebens, wo viele Seouler gerne spazieren gehen und die wechselnden Jahreszeiten beobachten. Der Wachablösungsritus am Haupttor findet regelmäßig statt und zieht viele Besucher an.

Gwanghwamun-Platz
Gwanghwamun-Platz

Seoul, Südkorea

Der Gwanghwamun Square ist ein breiter, offener Platz im Herzen Seouls, der direkt auf das Gyeongbokgung-Palast zuführt. Zwei große Statuen prägen das Bild: König Sejong, der das koreanische Alphabet erfand, und Admiral Yi Sun-sin, der das Land im 16. Jahrhundert verteidigte. Menschen spazieren hier zu jeder Tageszeit, halten vor den Statuen an, und der Blick auf die Berge im Hintergrund des Palastes macht den Platz zu einem der bekanntesten Orte der Stadt.

Seoul City Wall Trail
Seoul City Wall Trail

Seoul, Südkorea

Die Stadtmauer von Seoul, auch Hanyangdoseong genannt, folgt dem Kamm von vier Bergen rund um das historische Stadtzentrum. Sie wurde ursprünglich am Ende des 14. Jahrhunderts errichtet, um die Joseon-Hauptstadt zu schützen, und wurde über die Jahrhunderte immer wieder erneuert. Heute kann man auf gut ausgeschilderten Wegen entlanglaufen, mal durch Wälder, mal durch Wohnviertel, und dabei alte Steinsektionen neben neueren Restaurierungen entdecken. Von oben bietet sich ein unerwarteter Blick auf die Stadt: Hochhäuser auf der einen Seite, Ziegeldächer auf der anderen.

Namsangol Hanok Village
Namsangol Hanok Village

Seoul, Südkorea

Das Namsangol Hanok Village ist eine Gruppe traditioneller koreanischer Häuser am Fuß des Namsan-Bergs in Seoul. Hier kann man sehen, wie Menschen während der Joseon-Dynastie gewohnt und gelebt haben. Die Gebäude stammen aus verschiedenen Teilen der Stadt und wurden hier neu aufgebaut. Man schlendert durch enge Gassen, betritt alte Holzhäuser mit geschwungenen Dächern und beobachtet, wie das Alltagsleben von damals aussah. Im Gegensatz zu den modernen Straßen Seouls wirkt dieser Ort wie eine Reise in eine andere Zeit.

N Seoul Tower
N Seoul Tower

Seoul, Südkorea

Der N Seoul Tower steht auf dem Gipfel des Namsan, einem Berg mitten in der Stadt, und ist von fast überall in Séoul zu sehen. Von hier oben hat man einen weiten Blick über die gesamte Stadt: Hochhäuser, Fluss Han, Hügel und alte Stadtteile liegen vor einem wie auf einer Karte. Man erreicht den Turm zu Fuß über Wanderwege durch den Wald oder mit der Seilbahn. Am Fuß des Turms haben Besucher Tausende von Schlössern an Geländern befestigt, ein Brauch, der sich hier über Jahre etabliert hat. Der Turm selbst dient als Sendeturm, doch die meisten Menschen kommen wegen des Ausblicks und der frischen Luft, die es auf dem Berg gibt.

Dongdaemun History & Culture Park
Dongdaemun History & Culture Park

Seoul, Südkorea

Die Dongdaemun Design Plaza ist ein großes Gebäude mit geschwungenen Formen und einer silberfarbenen Metallfassade, das mitten in Seoul steht. Es beherbergt Ausstellungen, Modenschauen und Designveranstaltungen, die das ganze Jahr über stattfinden. Der Ort zieht Besucher an, die moderne koreanische Kreativität kennenlernen möchten. Nachts leuchtet das Gebäude und verändert das Bild des umliegenden Viertels vollständig.

Cheonggyecheon
Cheonggyecheon

Seoul, Südkorea

Der Cheonggyecheon ist ein Fluss im Herzen von Seoul, der lange unter einer Schnellstraße verborgen war. Heute ist er ein Ort zum Spazierengehen mitten in der Stadt. An seinen Ufern, gesäumt von kleinen Brücken und Grünflächen, findet man Büromenschen, die ihre Mittagspause verbringen, Familien am Wochenende und Touristen, die dem Lärm der Straßen entkommen wollen. Das Wasser fließt ruhig durch eine Senke, während ringsum der Stadtverkehr weitergeht. Es ist ein ungewöhnlicher Kontrast: ein schmaler Wasserweg, der eine sehr dichte Stadt in zwei ruhigere Seiten teilt.

National Folk Museum of Korea
National Folk Museum of Korea

Seoul, Südkorea

Das Nationalmuseum Korea in Seoul zeigt die Geschichte und Kunst der koreanischen Halbinsel von der Vorgeschichte bis in die Neuzeit. Die Sammlungen umfassen Keramik, Buddhistische Skulpturen, Kalligrafien und Alltagsgegenstände aus verschiedenen Epochen. Die Räume sind großzügig gestaltet, sodass man die Objekte in Ruhe betrachten kann. Ein Besuch gibt einen guten Überblick darüber, wie koreanische Gesellschaften gelebt, gearbeitet und gedacht haben.

Koreanische Kriegsgedenkstätte
Koreanische Kriegsgedenkstätte

Seoul, Südkorea

Das War Memorial of Korea in Seoul ist einem der wichtigsten Kapitel der koreanischen Geschichte gewidmet: dem Koreakrieg und der langen Militärgeschichte des Landes. Draußen stehen Panzer, Flugzeuge und Artilleriegeschütze, die man aus nächster Nähe betrachten kann. Drinnen zeigen die Ausstellungsräume Uniformen, Waffen, Dokumente und persönliche Gegenstände, die einen Eindruck davon vermitteln, wie der Krieg das Leben der Menschen verändert hat. Der Ort lädt dazu ein, ruhig durch die Geschichte zu gehen und zu verstehen, was die koreanische Halbinsel geprägt hat.

Seoul Forest
Seoul Forest

Seoul, Südkorea

Der Seoul Forest ist ein weitläufiger Park im Osten der Stadt, der sich direkt neben dem Viertel Seongsu-dong befindet. Wer hier spaziert, findet schattige Wege zwischen Bäumen, Wiesen und kleinen Teichen. Auf der anderen Seite des Parks liegt Seongsu-dong, ein ehemaliges Industrieviertel, das sich in einen Ort mit Werkstätten, Cafés und kleinen Galerien verwandelt hat. Die alten Fabrikgebäude sind noch zu sehen, aber inzwischen nutzen Handwerker, Designer und junge Unternehmen die Räume. Der Übergang vom ruhigen Park zur lebhaften Straße geschieht fast unmerklich.

Myeongdong Kyoja Branch
Myeongdong Kyoja Branch

Myeongdong, Seoul, Südkorea

Myeongdong ist eines der bekanntesten Einkaufsviertel Seouls. Hier reihen sich Läden, Straßenstände und Restaurants aneinander, und zu jeder Tageszeit sind die Gassen voller Menschen. Man findet koreanische Kosmetik, Mode und Street Food, das frisch vor Ort zubereitet wird. Das Viertel liegt im Herzen der Stadt und zeigt, wie lebhaft das Alltagsleben in Seoul sein kann.

Insa-dong
Insa-dong

Seoul, Südkorea

Insadong ist ein Viertel in Seoul, das für seine Galerien, Teehäuser und Geschäfte mit koreanischem Kunsthandwerk bekannt ist. Beim Schlendern durch die engen Gassen findet man Antiquitätenläden, traditionelle Papierarbeiten und kleine Ateliers. Das Viertel zieht sowohl Einheimische als auch Besucher an, die etwas über die koreanische Alltagskultur erfahren möchten.

Hongdae Street
Hongdae Street

Seoul, Südkorea

Hongdae ist ein Viertel im Westen Seouls rund um die Hongik University. Es ist bekannt für seine Galerien, kleinen Musikclubs und Straßenkünstler, die oft auf dem Bürgersteig auftreten. Die Straßen sind eng und voller kleiner Läden, Cafés und Restaurants. Abends verwandelt sich der Ort, wenn junge Menschen aus ganz Seoul hierher kommen, um Musik zu hören, zu essen und die Nacht zu verbringen. Hongdae hat eine eigene Energie, die man spürt, sobald man die U-Bahn-Station verlässt.

Gwangjang Market
Gwangjang Market

Seoul, Südkorea

Der Gwangjang Market ist einer der ältesten Märkte Seouls und seit über hundert Jahren in Betrieb. Wer durch seine langen Gänge läuft, findet Stände mit frisch zubereiteten koreanischen Gerichten: Bindaetteok, also Mungbohnenpfannkuchen, Mayak Gimbap und Yukhoe, ein rohes Rindfleischgericht. Die Luft riecht nach heißem Öl und Sesam. An langen Tischen sitzen Einheimische Schulter an Schulter und essen, während die Händlerinnen lautstark ihre Gerichte anpreisen. Dieser Markt ist kein touristisches Schauspiel, sondern ein Ort, an dem die Seouler seit Generationen einkaufen und essen.

Nanji Hangang Park
Nanji Hangang Park

Seoul, Südkorea

Der Hangang Park erstreckt sich entlang des Han-Flusses, der durch Seoul fließt. Die Einwohner kommen hierher, um Fahrrad zu fahren, zu joggen, zu picknicken oder einfach am Wasser zu sitzen. An Wochenenden füllt sich das Gelände mit Familien, jungen Leuten und Schulklassen. Die Parkflächen wechseln zwischen Rasenflächen, Spazierwegen und kleinen Stränden am Flussufer. Der Blick auf die Brücken und die Skyline der Stadt gehört zum Alltag vieler Seouler.

華西門
華西門

Suwon, Südkorea

Die Festung Suwon Hwaseong wurde Ende des 18. Jahrhunderts auf Befehl von König Jeongjo aus der Joseon-Dynastie gebaut. Sie umgibt die Altstadt von Suwon mit ihren Mauern, Toren, Wachtürmen und Schießscharten. Wenn man entlang der Mauern geht, sieht man, wie die Stadt heute aussieht, während man gleichzeitig versteht, wie das Leben hier vor über 200 Jahren war. Seit 1997 steht die Festung auf der UNESCO-Welterbeliste.

Hwaseong Haenggung Palace
Hwaseong Haenggung Palace

Suwon, Südkorea

Der Hwaseong Haenggung Palace liegt im Inneren der Festung Hwaseong in Suwon und diente der königlichen Familie der Joseon-Dynastie als vorübergehende Residenz. Die weitläufigen Höfe und Gebäude wurden genutzt, wenn der König die Hauptstadt verließ und in die Provinz reiste. Heute kann man durch die Räume gehen, die Holzarchitektur der traditionellen koreanischen Bauweise betrachten und sich vorstellen, wie das Hofleben damals aussah. Der Palast ist ein guter Ausgangspunkt, um die gesamte Festungsanlage zu erkunden.

Hangungminsokchon
Hangungminsokchon

Yongin, Südkorea

Das Korean Folk Village in Yongin ist ein weitläufiges Freilichtmuseum, das zeigt, wie die Menschen in Korea während der Joseon-Dynastie lebten. Man geht durch echte alte Häuser, die an ihren ursprünglichen Ort gebracht wurden, und sieht Handwerker bei der Arbeit: Töpfer, Weber und Schmiede. Die Gassen, die Innenhöfe und die Strohgedeckten Dächer vermitteln ein direktes Bild des Alltagslebens vor mehreren Jahrhunderten. An bestimmten Tagen finden traditionelle Vorführungen statt, wie Seiltanz oder Bauerntänze, die dem Ort etwas Lebendiges verleihen.

Festung Namhansanseong
Festung Namhansanseong

Gwangju, Südkorea

Die Namhansanseong-Festung liegt auf einem Bergrücken südöstlich von Seoul und gehört seit 2014 zum UNESCO-Welterbe. Sie wurde im 17. Jahrhundert errichtet, um die joseonische Hauptstadt im Falle eines Angriffs zu schützen. Heute kann man auf den alten Mauern entlanglaufen und dabei den Blick auf die umliegenden Berge und die Stadt in der Ferne genießen. Die Wege sind gut erhalten, und viele Menschen aus der Region kommen hierher, um zu wandern oder einfach einen ruhigen Tag in der Natur zu verbringen.

Yeongnyeongneung Royal Tomb of King Hyojong
Yeongnyeongneung Royal Tomb of King Hyojong

Yeoju, Südkorea

Die Yeoju Royal Tombs sind die Grabstätten zweier Könige der Joseon-Dynastie. Hier ruhen König Sejong, der das koreanische Alphabet Hangul erfand, und König Hyojong. Die Anlage liegt in einer ruhigen, grünen Umgebung außerhalb der Stadt Yeoju. Man spaziert zwischen Kiefern und sanften Hügeln und betrachtet die typischen Grashügel, die die Gräber bedecken. Diese Form der königlichen Bestattung folgt strengen Regeln, die über Jahrhunderte weitergegeben wurden.

Imjingak
Imjingak

Paju, Südkorea

Der Imjingak Pyeonghwa Nuri Park liegt in der Nähe der entmilitarisierten Zone und erinnert an die Teilung der koreanischen Halbinsel. Hier stehen verrostete Züge, alte Brücken und Denkmäler, die von einer Zeit erzählen, in der Nord und Süd noch verbunden waren. Familien und Besucher kommen hierher, um nachzudenken, spazieren zu gehen und den Fluss Imjin zu betrachten, der heute eine unsichtbare Grenze markiert.

Dora Observatory
Dora Observatory

Paju, Südkorea

Das Dora-Observatorium liegt nahe der demilitarisierten Zone und ist einer der wenigen Orte, von denen aus man einen Blick auf nordkoreanisches Gebiet werfen kann. Von der Aussichtsplattform sieht man Dörfer, Felder und Berge jenseits der Grenze. Die Stille an diesem Ort und das Bewusstsein, wie nah die Grenze ist, machen den Besuch zu einem ernsten Moment. Fernrohre stehen bereit, und Informationstafeln erklären, was man sieht. Der Ort erinnert daran, dass die koreanische Halbinsel seit Jahrzehnten geteilt ist.

Dritter Angriffstunnel
Dritter Angriffstunnel

Paju, Südkorea

Der Dritte Infiltrationstunnel liegt nahe der entmilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea und wurde 1978 entdeckt. Nordkoreanische Truppen hatten ihn heimlich gebaut, um Soldaten unbemerkt in den Süden zu bringen. Heute kann man einen Teil des Tunnels zu Fuß erkunden und dabei spüren, wie eng, dunkel und still es dort unten ist. Der Besuch gibt einem ein unmittelbares Gefühl für die anhaltende Spannung auf der koreanischen Halbinsel.

Dorasan Station
Dorasan Station

Paju, Südkorea

Der Bahnhof Dorasan liegt in der Nähe der innerkoreanischen Grenze, unweit der entmilitarisierten Zone. Er wurde gebaut, als es Hoffnung auf eine Annäherung zwischen Nord- und Südkorea gab, und sollte eines Tages Züge in den Norden schicken. Heute fährt kein Zug mehr durch, aber der Bahnhof ist geöffnet. Man kann die Gleise sehen, die in Richtung Norden führen und nirgendwo enden. Das Gebäude sieht aus wie ein normaler Bahnhof, doch die Stille, die dort herrscht, sagt mehr als jede Erklärung.

Heyri Art Valley
Heyri Art Valley

Paju, Südkorea

Das Heyri Art Valley liegt in Paju, nahe der Grenze zu Nordkorea, und ist ein Dorf, das vollständig von Künstlern, Schriftstellern und Musikern aufgebaut wurde. Die Gebäude wurden von Architekten entworfen, die freie Hand hatten, und das Ergebnis ist eine Sammlung von Formen und Materialien, die man so selten zusammen sieht. In den Galerien, Ateliers und kleinen Museen kann man Werken begegnen, die direkt am Ort entstehen. Cafés und Buchläden laden dazu ein, langsam durch das Viertel zu schlendern.

Eagle Fortress
Eagle Fortress

Yongin, Südkorea

Everland ist der größte Freizeitpark Südkoreas und liegt in Yongin, in der Provinz Gyeonggi, etwa eine Stunde von Seoul entfernt. Der Park zieht das ganze Jahr über Besucher an, dank seiner Achterbahnen, seiner Tierwelt und seiner saisonalen Blumenschauen, die die Anlage je nach Jahreszeit völlig anders aussehen lassen. Familien, Jugendliche und Schulklassen kommen hierher, um einen Tag außerhalb der Stadt zu verbringen.

Gwangmyeong Cave
Gwangmyeong Cave

Gwangmyeong, Südkorea

Die Gwangmyeong-Höhle ist eine alte Metallmine, die in eine unterirdische Erkundungsstätte verwandelt wurde. Man geht durch enge Stollen, vorbei an Felsenwänden und installierten Lichtern, die die Geschichte des Ortes erzählen. Die Mine war über Jahrzehnte in Betrieb und wurde dann aufgegeben, bevor sie für Besucher geöffnet wurde. Heute kann man die verschiedenen Ebenen der Mine erkunden und verstehen, wie die Bergleute dort gearbeitet haben.

Grand Park
Grand Park

Gwacheon, Südkorea

Seoul Grand Park & MMCA Gwacheon liegt in Gwacheon, südlich von Seoul, und vereint auf einem weitläufigen Gelände einen Zoo, einen großen Park und das Nationalmuseum für moderne und zeitgenössische Kunst (MMCA). Der Zoo beherbergt eine Vielzahl von Tieren aus aller Welt, während der Park mit seinen Wegen, Seen und Grünflächen zum Spazierengehen einlädt. Das MMCA Gwacheon zeigt koreanische und internationale Kunst der Moderne in hellen, offenen Sälen. Der Ort zieht Familien, Kunstinteressierte und alle an, die einen ruhigen Tag außerhalb der Stadt verbringen möchten.

Jebudo
Jebudo

Hwaseong, Südkorea

Jebudo ist eine kleine Insel vor der Westküste von Hwaseong, in der Provinz Gyeonggi. Bei Ebbe legt das Meer einen Sandweg frei, der die Insel mit dem Festland verbindet. Dieses natürliche Phänomen zieht viele Besucher an, die zu Fuß über den trockengefallenen Meeresgrund gehen. Wer die Überquerung nicht zu Fuß machen möchte, kann auch eine Seilbahn nehmen, die direkt über das Wasser führt und einen klaren Blick auf die Küste und das Wattenmeer bietet.

Garden of Morning Calm
Garden of Morning Calm

Gapyeong, Südkorea

Der Garden of Morning Calm liegt in Gapyeong, umgeben von bewaldeten Bergen, und ist einer der ältesten Landschaftsgärten Koreas. Die Wege führen durch Abschnitte mit verschiedenen Pflanzen, kleinen Teichen und ruhigen Ecken, in denen man die Jahreszeiten gut beobachten kann. Im Frühling blühen die Kirschbäume und Azaleen, im Herbst färben sich die Blätter in warmen Rottönen. Der Garten lädt dazu ein, langsam zu schlendern und die Natur in ihrem natürlichen Rhythmus zu erleben.

SEOUL SKY
SEOUL SKY

Seoul, Südkorea

Der Lotte World Tower ist mit 555 Metern das höchste Gebäude Südkoreas und überragt die Skyline von Seoul deutlich. Ganz oben befindet sich das Observatorium Seoul Sky, von dem aus man die Stadt in alle Richtungen sehen kann: die Kurven des Han-Flusses, die alten Paläste und die modernen Viertel, die sich bis zum Horizont erstrecken. Der Turm steht im Stadtteil Jamsil und ist leicht mit der U-Bahn zu erreichen. Im Inneren gibt es Geschäfte, Restaurants und ein Hotel, aber das Herzstück bleibt der Blick von oben, der die ganze Ausdehnung der koreanischen Hauptstadt zeigt.

Probieren Sie das Essen in kleinen lokalen Restaurants statt in Touristikketten. Jedes Viertel hat seine Spezialitäten: Fragen Sie die Einheimischen, wo sie essen. Dort spüren Sie wirklich die Energie der Region.

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