Magnesia am Mäander, Antike archäologische Stätte in der Provinz Aydın, Türkei.
Magnesia am Mäander ist eine antike Stadt in der Provinz Aydın mit Resten eines Theaters, Tempeln, öffentlichen Bädern und einem Marktplatz, die sich über Hänge neben dem Fluss erstrecken. Die Überreste sind an mehreren Stellen sichtbar und zeigen die verschiedenen Schichten städtischer Entwicklung.
Die Stadt wurde von Magneten aus Thessalien und Kretern gegründet und erlebte später Kontrolle durch Lyder und Perser, bevor sie sich Rom während des Zweiten Mithridatischen Krieges anschloss. Diese wechselnde Herrschaft prägte die Entwicklung der Stadt über Jahrhunderte.
Der Tempel der Artemis Leukophryene war ein wichtiges Heiligtum, in dem Besucher aus fernen Gegenden zum quadriennalen Leukophryena-Fest zusammenkamen. Die Einheimischen verehrten die Göttin und nutzten das Fest als Gelegenheit, ihre Gemeinschaft zu festigen.
Das Gelände ist über Straßennetze in der Provinz Aydın erreichbar und von der nahe gelegenen Stadt Germencik aus leicht zu besuchen. Unterkunft und Führungen sind in der Gegend verfügbar, um den Besuch angenehmer zu gestalten.
Bei Ausgrabungen im Juli 2018 wurden sechs Statuen aus dem Tempel der Artemis entdeckt, die einen Einblick in antike Handwerkstechniken geben. Diese Funde zeigen die künstlerische Qualität und Geschicklichkeit der antiken Bildhauer.
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