Britische A1, Hauptstraße zwischen London und Edinburgh, Großbritannien.
Die A1 ist eine Hauptverkehrsstraße, die London mit Edinburgh verbindet und sich über 660 Kilometer durch England und Schottland erstreckt. Die Route durchquert zahlreiche Ortschaften und folgt teilweise dem Verlauf alter römischer Wege, die bereits vor zwei Jahrtausenden als Transportachsen dienten.
Das Verkehrsministerium benannte diese Strecke 1921 und verband dabei bestehende Straßen, die Teil der mittelalterlichen Great North Road waren. Im 19. Jahrhundert beförderten Postkutschenlinien entlang dieser Route täglich Passagiere und Briefe zwischen den Hauptstädten.
Die Straße trägt Spuren der alten Postkutschenära, als Gasthöfe entlang der Strecke Reisende zwischen den beiden Hauptstädten versorgten. Viele dieser historischen Gebäude stehen noch heute und erinnern an die Zeit, in der die Fahrt mehrere Tage dauerte.
Moderne Abschnitte wechseln zwischen Autobahn-Segmenten mit der Bezeichnung A1(M) und gewöhnlichen zweispurigen Fahrbahnen, wobei Raststätten in regelmäßigen Abständen zur Verfügung stehen. Die Fahrbedingungen variieren je nach Abschnitt, mit dichterem Verkehr in der Nähe größerer Städte.
Der Abschnitt Archway Road nutzte als erster im Straßenbau eine neuartige Bauweise mit römischem Zement und Kies. Diese Technik erwies sich als so haltbar, dass andere Ingenieure sie bald darauf für ähnliche Projekte übernahmen.
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