Princeton University, Forschungsuniversität in Princeton, Vereinigte Staaten
Princeton University ist eine Forschungsuniversität in Princeton, New Jersey, die sich über rund 200 Hektar erstreckt und zahlreiche Gebäude im neugotischen Stil beherbergt. Die zentrale Nassau Hall, 1756 fertiggestellt, bildet das älteste Bauwerk auf dem Campus und steht inmitten großer Rasenflächen und schattenspendender Bäume.
Die Einrichtung wurde 1746 als College of New Jersey gegründet und verlegte ihren Sitz später nach Princeton, wo Nassau Hall 1783 kurzzeitig das Kontinentalkongress beherbergte. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wuchs die Hochschule und nahm im Jahr 1896 offiziell den Namen Princeton University an.
Studierende tragen an manchen Abschlusszeremonien schwarze Roben, und viele beteiligen sich an lokalen Traditionen wie dem gemeinsamen Singen am Abend. Die Bibliotheken und Höfe werden von Studierenden zum Lernen oder Ausruhen genutzt, während Besucher die ruhige Atmosphäre zwischen den alten Gebäuden wahrnehmen können.
Der Campus lässt sich gut zu Fuß erkunden, und Besucher können die meisten öffentlichen Bereiche ohne Anmeldung betreten, sollten jedoch laufende Veranstaltungen und gesperrte Gebäude beachten. Wer aus New York oder Philadelphia anreist, erreicht Princeton Junction mit dem Zug, von wo aus ein lokaler Shuttlebus oder ein kurzes Taxi zur Universität führt.
Einige Einschusslöcher aus der Schlacht von Princeton im Jahr 1777 sind noch an der Außenwand von Nassau Hall zu erkennen, wo britische Truppen sich verschanzt hatten. Der nahegelegene Vorlesungssaal Alexander Hall verfügt über eine freistehende Holzdecke, die ohne sichtbare Träger konstruiert wurde und an mittelalterliche Handwerkstechniken erinnert.
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