Sofiensäle, Konzertsaal im Bezirk Landstraße, Wien, Österreich
Die Sofiensaal ist ein Konzerthaus im Wiener Stadtteil Landstraße mit einem großen Ballsaal von etwa 677 Quadratmetern und hohen gewölbten Decken, die hervorragende Akustik bieten. Das Gebäude verfügt zudem über mehrere weitere Räume, darunter einen Foyer mit Bar und einen zusätzlichen Saal in der dritten Etage.
Das Gebäude entstand 1826 ursprünglich als Sofienbad-Dampfbäder und wurde zwischen 1845 und 1849 unter der Leitung der Architekten August Sicard und Eduard van der Nüll in einen Tanzsaal umgewandelt. Diese Umgestaltung markierte den Beginn seiner Nutzung als Veranstaltungsort für gesellschaftliche Treffen.
Der Saal wurde von der lokalen Bevölkerung lange Zeit als Ort für Gesellschaftstänze und Versammlungen genutzt und prägt bis heute das kulturelle Leben im Viertel. Die Räume spiegeln den Geschmack des 19. Jahrhunderts wider und laden zu verschiedenen Veranstaltungen ein.
Die Räumlichkeiten sind gut organisiert und ermöglichen verschiedene Veranstaltungsformate dank ihrer flexiblen Aufteilung in Haupt- und Nebensäle. Besucher können leicht zwischen den einzelnen Bereichen navigieren, wobei das Erdgeschoss mit seinen Serviceeinrichtungen zentral erreichbar ist.
Ein Pool unter dem Konzerthallengewölbe trug früher zu den außergewöhnlichen Klangeigenschaften bei und machte den Ort für professionelle Aufnahmen besonders interessant. Diese Besonderheit ist heute nicht mehr sichtbar, prägt aber die Geschichte des Ortes.
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