Timmelsjoch, Gebirgspass und Grenzübergang in den Ötztaler Alpen, Österreich und Italien.
Das Timmelsjoch verbindet als Hochgebirgsstraße die österreichischen Ötztaler Alpen mit dem italienischen Passeiertal über eine Strecke von knapp 35 Kilometern. Die Straße führt durch karge Felslandschaft oberhalb der Baumgrenze und erreicht am Scheitelpunkt eine Höhe von 2509 Metern.
Der Bau der Passstraße begann 1955 auf österreichischer Seite und erreichte 1959 die Grenze. Die Verbindung mit der italienischen Seite wurde neun Jahre später fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben.
Der Name Timmelsjoch stammt vom Begriff Timmels ab und bezeichnet die oberste Weide vor dem Übergang ins benachbarte Tal. Fünf architektonische Stationen entlang der Strecke zeigen lokale Baumaterialien und Handwerkskunst aus beiden Grenzregionen.
Die mautpflichtige Straße ist von Juni bis Oktober bei Tageslicht geöffnet und bleibt im Winter wegen Schnee gesperrt. Warme Kleidung ist ratsam, da die Temperaturen am Pass auch im Sommer niedrig bleiben.
Der Pass ist Österreichs höchster öffentlich befahrbarer Grenzübergang und bietet in der Sommersaison oft noch Schneefelder entlang der Fahrbahn. Die Straße zählt rund 60 Kurven mit teils engen Haarnadelkehren, die Aufmerksamkeit beim Fahren erfordern.
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