Gloriette, Neoklassizistisches Monument in den Schönbrunner Gärten, Wien, Österreich.
Die Gloriette ist ein neoklassisches Bauwerk in den Schönbrunner Gärten, das sich über etwa 84 Meter erstreckt und einen zentralen Pavillon mit gewölbten Flügeln hat. Steinerne Kriegstrophäen und Skulpturen verzieren die Struktur, während ein Café im Mittelpavillon untergebracht ist.
Das Bauwerk wurde 1775 von Johann Ferdinand von Hohenberg als Symbol der Habsburger Macht konzipiert. Es bezog architektonische Elemente vom Neugebäude ein, einem Renaissance-Palast aus früherer Zeit.
Die Gloriette war von Anfang an ein Ort der kaiserlichen Zurschaustellung. Besucher können heute sehen, wie die Statuen und Verzierungen die Macht der Habsburger symbolisieren wollten.
Man kann das Dach der Gloriette über innere Treppen erreichen und von dort einen guten Blick auf die Gärten genießen. Der Besuch ist am besten morgens möglich, um Menschenmassen zu vermeiden und das Licht optimal zu nutzen.
Die massiven Steintrophäen, die Kriegsbeute darstellen, wurden vom Bildhauer Johann Baptist Hagenauer aus echten römischen Rüstungsstücken nachgebildet. Diese Details sind oft übersehen, obwohl sie zeigen, wie die Designer antike Motive mit europäischer Kunsthandwerk verbanden.
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