Kleine Gloriette, Barockpavillon im Schloss Schönbrunn, Österreich
Die Kleine Gloriette ist ein zweistöckiger Pavillon mit türmchenhaften Ecktürmen auf dem Osthügel des Schönbrunner Parks. Das Bauwerk folgt einer symmetrischen Form mit Arkaden im Erdgeschoss und wird von geometrisch angelegten Grünanlagen umrahmt.
Der Hofarchitekt Nikolaus Pacassi entwarf und baute das Gebäude zwischen 1755 und 1772 für die kaiserliche Familie. Es entstand während der Blütezeit der Habsburger Herrschaft als Teil der Modernisierung des Schönbrunner Ensembles.
Das Bauwerk zeigt die zeremoniellen Gärten, die Habsburger Herrscher für ihre Pausen und Spaziergänge nutzten. Man sieht hier, wie der Adel seine Freizeit in der Natur verbrachte, umgeben von geometrisch gestalteten Pflanzen und Aussichtspunkten.
Das Pavillon befindet sich auf dem östlichen Gartengelände und ist zu Fuß vom Hauptpalast aus erreichbar. Der Weg dorthin führt über mehrere Gartenpfade, die leicht zu begehen sind und schöne Ausblicke bieten.
Neben dem Pavillon steht ein Obelisk-Brunnen, der beide Strukturen als zusammenhängende Sehenswürdigkeit verbindet. Viele Besucher übersehen diese Anordnung, wenn sie nur den Pavillon fotografieren.
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