Skulpturen und Plastiken um Schloss Schönbrunn, Marmorskulpturen im Schlosspark Schönbrunn, Österreich.
Die Skulpturen im Schönbrunner Garten sind Marmorfiguren, die auf beiden Seiten des Großen Parterre aufgestellt sind und mythologische Gottheiten sowie Tugenden darstellen. Sie bilden eine zusammenhängende Dekoration entlang der zentralen Achse des Gartens und werden durch die Neptunus-Fontäne am Fuß des Gloriette-Hügels ergänzt.
Die Schöpfung dieser Marmorfiguren erfolgte zwischen 1773 und 1780 unter der Leitung des deutschen Bildhauers Johann Wilhelm Beyer. Diese Periode fiel zusammen mit einer verstärkten Umgestaltung des Gartens, um einen hochformativen Raum zu schaffen, der Macht und künstlerischen Anspruch des Kaiserhofs widerspiegelte.
Der Neptunbrunnen zeigt Wassergottheiten und Flussfiguren in dramatischen Szenen der Mythologie. Die Darstellungen erzählen von Macht über die Gewässer und prägen das Erscheinungsbild des Gartens.
Man kann die Skulpturen das ganze Jahr über während der Öffnungszeiten des Parks besuchen und die Marmorfiguren aus nächster Nähe betrachten. Der beste Moment ist am frühen Morgen oder am späten Nachmittag, wenn die Sonne die Details besser beleuchtet und weniger Besucher unterwegs sind.
Eine der Figuren stellt Artemisia II. von Halikarnassos dar und wurde von den Bildhauern Schletterer und Hagenauer geschaffen. Diese historische Persönlichkeit ist bekannt für ihre Ehe mit ihrem Bruder Mausolos, deren gemeinsame Geschichte in dieser Marmorfigur verewigt ist.
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