Almería, Küstengemeinde im östlichen Andalusien, Spanien
Almería ist eine Küstenstadt an der südöstlichen Mittelmeerküste Andalusiens mit etwa 200.000 Einwohnern und liegt unterhalb der Festung Alcazaba. Weiß getünchte Häuser breiten sich zwischen dem Hafen und den Hängen aus, gesäumt von Palmen und breiten Boulevards.
Die Siedlung wurde 955 von Abd al-Rahman III gegründet und entwickelte sich zu einem bedeutenden Hafen für Seide und Keramik im muslimischen Mittelmeerraum. Die christliche Rückeroberung erfolgte 1489, während Erdbeben im 16. Jahrhundert große Teile der Stadt zerstörten.
Die Altstadt bewahrt maurische Einflüsse in schmalen Gassen und Innenhöfen mit Brunnen, während die Kathedrale einst gegen Piraten verteidigt wurde. Der Name kommt aus dem Arabischen und bedeutet „Spiegel des Meeres
Die Stadt ist über den Flughafen und die Küstenautobahn zu erreichen, wobei die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichbar sind. Besucher finden Unterkünfte vom einfachen Hostel bis zum Strandhotel, während Restaurants lokale Tapas und frischen Fisch servieren.
Die umliegende Tabernas-Wüste diente als Filmkulisse für über 300 Western, darunter Werke von Sergio Leone aus den 1960er Jahren. Heute kann man verlassene Sets und Westernstädte besuchen, die zwischen Kakteen und Felsschluchten liegen.
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