Nerja, Küstengemeinde in der Provinz Málaga, Spanien
Nerja ist eine Küstengemeinde in der Provinz Málaga, rund 50 Kilometer östlich der Hauptstadt gelegen. Die Strände wechseln sich mit Felsklippen ab, und dahinter steigen die Hänge der Sierra de Almijara an.
Drei römische Siedlungen lagen auf diesem Gebiet, darunter Detunda, bevor die Mauren kamen und den Ort Narixa nannten. Nach der christlichen Rückeroberung im 15. Jahrhundert wurde die Kirche El Salvador auf den Resten einer Moschee errichtet.
Der Name stammt aus der maurischen Zeit und bedeutet reiche Quelle, ein Hinweis auf das Wasser, das früher durch die Gegend floss. Heute kommen Besucher vor allem wegen der Strände und der kleinen Gassen im alten Ortskern, wo sich Restaurants und Geschäfte aneinanderreihen.
Die Küstenautobahn A-7 verbindet den Ort mit dem Flughafen Málaga und den benachbarten Küstenorten durch regelmäßige Buslinien. Am besten erkundet man die verschiedenen Strände und das Zentrum zu Fuß oder mit dem Auto, da die Entfernungen zwischen den einzelnen Buchten variieren.
In den 1959 entdeckten Höhlen von Nerja befinden sich prähistorische Malereien, die zu den ältesten Kunstwerken Europas zählen. Das unterirdische Höhlensystem erstreckt sich kilometerweit Richtung Granada und ist durch mehrere Dolinen mit der Oberfläche verbunden.
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