Naturpark Sierras de Tejeda, Almijara y Alhama, Naturpark zwischen den Provinzen Málaga und Granada, Spanien.
Das Schutzgebiet Sierras de Tejeda, Almijara y Alhama erstreckt sich über bergiges Gelände mit Kalksteinklippen, Marmorformationen und Gipfeln bis 2.080 Meter Höhe. Die Landschaft wird von felsigen Hügeln geprägt, die sich über Dutzende von Kilometern erstrecken und mehrere Dörfer umgeben.
Das Gebiet war während des Spanischen Bürgerkriegs Zufluchtsort für Widerstandskämpfer und enthält Überreste von Siedlungen aus der maurischen Zeit. Diese historischen Spuren sind in den Bergen und verlassenen Strukturen heute noch erkennbar.
Die Dörfer rund um das Schutzgebiet wie Alcaucín und Frigiliana prägen seit Generationen das Landschaftsbild durch den Anbau von Oliven und Mandeln. Diese traditionelle Landwirtschaft ist heute noch sichtbar und prägt den Alltag der lokalen Bevölkerung.
Das Gebiet ist von mehreren Dörfern aus über markierte Wanderwege erreichbar, die unterschiedliche Schwierigkeitsgrade bieten. Fünf ausgeschilderte Fahrtrouten verbinden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und ermöglichen Fahrten durch verschiedene Teile des Parks.
Die Marmorformationen in der Sierra Almijara zeichnen sich durch auffällige grau-weiße Muster aus, die das Gestein prägen. In der Nähe von Nerja befinden sich zahlreiche Höhlen, die Möglichkeiten zur Höhlenforschung bieten.
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