Salobreña, Küstengemeinde an der Costa Tropical, Spanien
Salobreña ist eine Küstenstadt an der Costa Tropical mit weiß gestrichenen Häusern, die sich über einen großen Felsvorsprung verteilen. Im Zentrum thront eine Burg aus dem 10. Jahrhundert über dem Ort und blickt auf das Mittelmeer und die darunter liegenden Zuckerrohrfelder.
Der Ort entstand als Handelsposten unter den Phöniziern und wurde später von Römern, Mauren und schließlich Christen als strategischer Punkt besiedelt. Jede Gruppe hinterließ Spuren in Architektur und Festungsanlage, die bis heute sichtbar sind.
Die Bewohner nutzen die enge Altstadt mit ihren engen Gassen und weiß getünchten Häusern als Treffpunkt und als Ort des täglichen Lebens. Der Ort behält seinen arabischen Charakter durch die gewundenen Wege und die Art, wie die Häuser dicht beieinander stehen.
Der Ort ist mit dem Auto oder dem Autobus über die Küstenstraße erreichbar und verfügt über Parkplätze in der Nähe des Zentrums. Es ist ratsam, früh anzukommen, um die Altstadt zu erkunden, bevor es zu warm wird.
In der Nähe befindet sich eine der letzten aktiven Zuckerfabriken Europas, die eine lange Tradition dieser Region mit arabischen Ursprüngen fortsetzt. Die Fabrik und die umgebenden Felder zeigen, wie sehr dieser Wirtschaftszweig die Landschaft geprägt hat.
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