Arcos de la Frontera, Mittelalterliche Siedlung in der Sierra de Cádiz, Spanien
Arcos de la Frontera erstreckt sich über einen Sandsteinkamm in 185 Metern Höhe, mit weißen Häusern, die sich hangabwärts zum Fluss Guadalete hin drängen. Die Altstadt besteht aus engen Gassen, die zwischen Wohnhäusern hindurch zur Plaza del Cabildo führen, wo Kirchen und öffentliche Gebäude dominieren.
Die Siedlung war ursprünglich als Colonia Arcensis in römischer Zeit bekannt und wurde später zur maurischen Festung Medina Ar-kosch, bevor christliche Truppen sie 1250 zurückeroberten. Nach der Rückeroberung wurde der Ort zu einem wichtigen Grenzposten der christlichen Reiche gegenüber maurischen Territorien.
Der Plaza del Cabildo im alten Stadtkern wird von religiösen Gebäuden wie der gotischen Santa María Basilika und der Kirche San Pedro umrahmt. Diese Plätze sind lebendige Treffpunkte, wo Einheimische sich täglich begegnen und wo das soziale Leben der Stadt stattfindet.
Besucher sollten Fahrzeuge in ausgewiesenen Bereichen außerhalb der Altstadt abstellen, da die engen Kopfsteinpflastergassen für moderne Autos schwer zu bewältigen sind. Das Erkunden zu Fuß ist erforderlich, und bequeme Schuhe sind empfehlenswert, da die Straßen steil und uneben sind.
Die Kalksteinkammformation schafft natürliche Verteidigungswälle rund um den Ort, mit Teilen, die senkrecht zum Fluss Guadalete abfallen. Diese geologische Besonderheit machte die Stelle historisch zu einem natürlich geschützten Zufluchtsort für Siedler.
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