Acueducto de Tempul, Aquädukt in Jerez de la Frontera, Spanien
Das Aquädukt von Tempul ist eine Wasserleitung in Jerez, die Wasser von einer entfernten Quelle in die Stadt transportiert. Das System besteht aus Rohren, Brücken, Tunneln und Speicherbecken, die zusammenarbeiten, um einen kontinuierlichen Fluss zu gewährleisten.
Der Ingenieur Angel Mayo de la Fuente entwarf die Wasserleitungsinfrastruktur 1864 und vollendete sie 1868, um die wachsenden Wasserbedürfnisse der Stadt zu erfüllen. Das Projekt folgte teilweise der Route eines antiken römischen Aquädukts, das von Lucius Cornelius Balbus erbaut worden war.
Der Name des Aquädukts bezieht sich auf die Tempul-Quelle, aus der das Wasser stammt. Der Bau veränderte die Stadt grundlegend und ermöglichte ihr zu wachsen, indem er eine zuverlässige Wasserversorgung von außerhalb in die Stadt brachte.
Das Bauwerk erstreckt sich über ein großes Gebiet und beinhaltet mehrere Inspektionshäuser und Kontrollpunkte entlang der Route. Besucher können verschiedene Teile des Systems sehen, aber nicht alle Bereiche sind leicht zugänglich, da einige Abschnitte in Tunneln oder über Brücken verlaufen.
Der Ingenieur Eduardo Torroja Miret integrierte später eines der ersten Spannbeton-Bauwerke Spaniens in das Aquädukt, als er die Überquerung des Flusses Guadalete umgestaltete. Diese moderne Ingenieurtechnik wurde in die historische Struktur eingefügt und zeigt die Entwicklung von Bautechniken über die Zeit.
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