Provinz Ourense, Verwaltungsprovinz in Galicien, Spanien.
Ourense ist eine Verwaltungseinheit im Südosten Galiziens, geprägt von bewaldeten Bergen und Flusstälern, die sich zwischen steilen Hängen schlängeln. Die Landschaft wechselt zwischen terrassierten Weinbergen an sonnigen Abhängen und dichtem grünem Unterholz in schattigen Schluchten.
Römische Ingenieure bauten hier Bäder und Straßen, um die heißen Quellen zu nutzen, die bereits damals Reisende anzogen. Im Mittelalter entstanden Klöster und Kirchen entlang der Flusstäler, die zu Pilgerwegen und Handelsrouten wurden.
Die Region ist bekannt für ihre Wasserfeste und die Pflege lokaler Dialekte, die sich durch besondere galicische Klangfarben auszeichnen. In den Dörfern finden sich noch heute traditionelle hórreos, steinerne Getreidespeicher, die das bäuerliche Erbe zeigen.
Die meisten Thermalquellen sind öffentlich zugänglich und liegen in Flussnähe, was einen Besuch zu jeder Jahreszeit ermöglicht. Viele Wanderwege verlaufen entlang alter Pilgerpfade und bieten gute Aussichtspunkte auf die Täler.
Einige der Thermalquellen erreichen Temperaturen von bis zu 60 Grad Celsius und sprudeln direkt am Flussufer, wo man im kalten Wasser schwimmen und ins heiße Becken wechseln kann. Die tiefsten Flusstäler bilden Schluchten, in denen Weinreben an fast senkrechten Felswänden wachsen.
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