Orihuela, Gemeinde und Verwaltungszentrum in der Vega Baja del Segura, Spanien
Orihuela ist eine Gemeinde und Verwaltungszentrum in der Vega Baja del Segura in der Provinz Alicante. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von 23 bis 236 Meter über dem Meeresspiegel und umfasst sowohl städtische Viertel als auch landwirtschaftliche Ebenen am Flussufer des Segura.
Die Römer gründeten hier eine Siedlung namens Orcelis, die unter westgotischer Herrschaft zu Aurariola wurde. Ab 713 diente der Ort als Hauptstadt des Königreichs von Theodemir, was seine Bedeutung in der frühmittelalterlichen iberischen Halbinsel zeigt.
Der Fluss Segura hat die Landwirtschaft der Gegend über Jahrhunderte geprägt, und man sieht noch heute Bewässerungskanäle und Obstgärten entlang seiner Ufer. Viele Einwohner sprechen Spanisch im Alltag, was diese Stadt von anderen Orten in der Region unterscheidet, wo Valencianisch häufiger zu hören ist.
Das Zentrum von La Zenia Boulevard bietet etwa 150 Geschäfte und Restaurants und gilt als wichtigster Einkaufsort in der Vega Baja. Wer die ländlicheren Teile der Gemeinde besuchen möchte, sollte bedenken, dass die Entfernungen zwischen den Ortsteilen größer sein können und ein Fahrzeug hilfreich ist.
Die Kathedrale El Salvador vereint gotische und barocke Bauelemente und zeigt die verschiedenen Phasen religiöser Baukunst in der Stadt. Ihr Inneres bewahrt Kunstwerke und liturgische Gegenstände, die über mehrere Jahrhunderte gesammelt wurden.
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