Gáldar, Gemeinde in Spanien
Gáldar ist eine Stadt im Norden Gran Canarias mit engen, historischen Straßen und traditionellen Gebäuden, die von ihrer langen Besiedlung erzählen. Das Zentrum gruppiert sich um mehrere Plätze mit Bäumen, während die nahegelegene Küste Strände und Felsformationen bietet, die sich zum Wandern und Erkunden eignen.
Gáldar war einst ein Königreich der Guanche unter einem Guanartem und entwickelte sich später zur ersten gegründeten Stadt Gran Canarias nach der spanischen Eroberung im Jahr 1482. Der letzte Königssohn Tenesor Semidán, später Fernando Guanarteme genannt, unterstützte die Eroberung und half bei der Gründung des neuen Gemeinwesens.
Die Altstadt von Gáldar trägt Spuren berberischer Wurzeln im Namen, der möglicherweise "Stadtmauer" bedeutet. Die engen Gassen zeigen traditionelle Architektur und lokale Handwerkstätten, wo man Töpferwaren und Webarbeiten findet, die das tägliche Leben der Gemeinschaft widerspiegeln.
Der Ort ist leicht mit Auto oder Bus von Las Palmas zu erreichen und bietet eine gute Basis für einen Tagesausflug. Die Fußgängerzonen in der Altstadt ermöglichen bequemes Erkunden, während nahe Strände und der Bergpfad zu den Pinos de Gáldar zusätzliche Ziele bieten.
Die Cueva Pintada hier zeigt seltene ursprüngliche Wandmalereien mit weißen, schwarzen und roten Mustern, die Tausende von Jahren alt sind und Einblicke in rituelles Leben geben. Die Höhle war ein Versammlungs- und Zeremonienort und wurde erst im 19. Jahrhundert wiederentdeckt.
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